Wie kann ich Ihnen den Hund ausreden?

Warum möchten Sie denn einen Hund? Um nicht mehr alleine zu sein? Um den Kindern eine Freude zu machen? Um Ihren Besitz zu schützen? Um sich sportlich mehr betätigen zu können? Weil Sie schon immer einen Hund wollten? Ja, warum denn nun? Um den Kindern eine Freude zu machen, ist der schlechteste Grund überhaupt!

Die Freude wird nämlich nicht lange anhalten! Was geschieht dann? Ein Hund ist kein Spielzeug für ein Kind! Ein Spielkamerad, ja, vielleicht. Unter Aufsicht. Ihre Kinder sollten alt genug sein, um lernen zu können, wie man mit einem Hund umgeht. Erziehen kann und sollten Kinder einen Hund nicht. Das bleibt Ihr Job. Auch Spazieren gehen sollte kein Kind allein mit einem Hund. Warum? Kein Kind kann einen Hund halten, wenn es darauf ankommt!

Sie sind alleine? Da wäre ein Hund der ideale Wegbegleiter, für Sie! Sie kämen mehrmals am Tage raus. Haben Bewegung. Lernen viele andere Hundebesitzer kennen. Sie können sich austauschen und Fragen werden immer gerne beantwortet. Sie sind zu schüchtern dazu? Keine Angst, das legt sich schnell...

Sie haben einen Besitz, der geschützt werden soll? Wie wäre es mit einer Alarmanlage? Erstens braucht der Hund eine gewisse Portion Selbständigkeit. Die leider nicht alle haben. Denn er darf nicht auf und davon rennen, wenn ein Fremder auf ihn zugeht. Zweitens wäre es sinnvoller dann mit zwei Hunden zu operieren. Zwei Hunde fühlen sich schon einmal, von vorne herein, sicherer. Dabei sollte aber auch der Kontakt zu der Familie und zum Haus gegeben sein. Oder möchten Sie 24 Stunden, am Tag, alleine auf ein Grundstück starren?

Sie sind sportlich? Radfahren? Joggen? Wandern? Reiten? Herzlichen Glückwunsch! Sie sind aktiv in Ihrer Freizeit . Da wird sich ein Hund bestimmt sehr wohl bei Ihnen fühlen. Wenn er ausgewachsen ist! Am Rad laufen sollte er nämlich erst ab 9 Monaten erlernen. Seine Gelenke werden sonst zu schnell verschleißen. Klar rennt er neben Ihnen her. Was ist aber wenn er nicht mehr kann? Kommt er dann wieder weg?kleine Hunde bleiben nicht immer klein

Sie möchten einen jungen Hund zu sich holen? Ok! Wenn Sie daheim sind, kein Problem. Sie sind es nicht? Was soll der Hund denn dann den ganzen Tag machen? Holz an knabbern? Wäsche zerreißen? Schuhe zerfleddern? Nein, das soll er unterlassen? Woher soll er es denn daswissen? Sie sind ja nicht da . Von den Kindern? Vergessen Sie es!

Dann lieber einen erwachsenen Hund? Einen der schon aus dem Leben seine Lektionen gelernt hat? Fragen Sie den Besitzer Löcher in den Bauch! Je mehr Sie erfahren, um so einfacher wird es sein eine Wahl zu treffen.

Mindestevoraussetzung sollte sein:

  • Sie haben genügendPlatz einen Hund zu halten.
  • Im Falle einer Mietwohnung die Erlaubnis zur Hundehaltung vom Besitzer - schriftlich geben lassen!
  • Sie müssen jede Menge Zeit einplanen.
  • Kosten pro Monat: ca. 50 Euro. Nicht eingerechnet: Tierarztkosten, Steuer und Versicherung!
  • Hundesitter, wenn Sie einmal verhindert sind.

Das Leben eines Hundes sollten Sie mit - bis zu 18 Jahren einplanen.Wie alt sind Sie dann? Ihre Kinder?

Bisher haben Sie sich noch nicht auf eine Rasse festgelegt? Ihr neues Familienmitglied könnte langeoder kurze Haare haben? Groß oder klein sein? Wenn Sie ohne eine Ahnung zu haben, einen Hund mit nach Hause nehmen, ist der Stress vorprogrammiert.

Ich mache Ihnen einen Vorschlag: Sie gehen am Morgen um 7 Uhr spazieren. Reden mit den Hundebesitzern, die Ihnen begegnen. Fragen über die guten und die schlechten Erkenntnisse, die sie gemacht haben. Dann entscheiden Sie sich weiter .

Sie wollen Morgen nicht gehen? Wenn ein Hund schon im Haus wäre, müssten Sie auch gehen! Darum: Überlegen Sie es sich gut!

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