Wasserpfeifen in Europa – Ein langer Weg von der Kokosnuss zum Hightech

 Diese These konnte in jüngster Zeit dank verschiedener archäologischer Funde untermauert werden. Die ersten Wasserpfeifen wurden noch aus Naturmaterialen gefertigt und vor allem die Kokosnuss spielte hier eine wichtige Rolle. Sie diente schon sehr früh als Wasserbehältnis und in Kombination mit Bambusstöcken entstanden so die ersten Wasserpfeifen.

Die nächste Station dieser Reise ist der arabische Kulturkreis, der das Wissen über die Wasserpfeifen übernommen hat. Wie dies damals ablief, ist der Wissenschaft heute weitestgehend klar. Die indische Westküste und der südliche Teil des arabischen Raums grenzen beide an den indischen Ozean und hier haben sich schon sehr früh die verschiedensten Handelstätigkeiten entwickelt. Vor allem die Gewürze, die in Indien angebaut wurden, waren auf den Märkten des Orients sehr beliebt.

Über diesen Weg gelangten dann auch die Wasserpfeifen zu den Arabern, die diese sehr schnell in ihre Kultur übernahmen und dann auch weiterentwickelten. Die Wasserpfeifen hatten hier einen so großen Erfolg, weil die Geselligkeit und die Gastfreundlichkeit schon immer sehr wichtig in dieser Kultur waren.

In dieses Umfeld wurden die Wasserpfeifen dann eingebettet. In nur wenigen Jahrzehnten konnte sich dieses Rauchgerät im ganzen Orient verbreiten und auch in Nordafrika schloss man sich diesem Trend an. In Ägypten entstand dann im 16. Jahrhundert die Shisha, wie wir sie heute kennen. Es sollten aber noch einige Jahrhunderte vergehen, bevor die Wasserpfeifen hier in Europa einen Erfolg nach dem anderen feiern konnten. Die Wasserpfeifen gelangten dann erst im Zuge der Globalisierung in unser Land und hier begründeten sie einen neuen Lifestyle.

Shisha Blog

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