Vom Elektronikmarkt zum Onlineshop

Vom früheren http://www.eas-y.de/ ">Elektrofachhandel bis zur Bildung der großen Handelsketten für Elektro- und Elektronikprodukte hat der Handel nur wenige Jahre benötigt. Die Entwicklung dieser Umgestaltung der Vertriebswege wurde durch ein schlagartig wachsendes Angebot neuer Produktgruppen und Artikel gefördert. Die Miniaturisierung von Schaltkreisen, die Umstellung der Fotografie auf digitale Technik, der Mobilfunkmarkt und der Siegeszug der Computer sprengten die Möglichkeiten der bisherigen Elektronikmärkte.

Hohe Investitionen in Märkte und Personal
Um den Kunden die Elektronikartikel zu präsentieren, müssen die Unternehmen Ladenlokale und Fachpersonal unterhalten. Dazu kommen Lagerkosten und der Unterhalt von Parkplätzen und Betriebsgeländen. Die dafür anfallenden Kosten müssen über die Preise der Artikel erwirtschaftet werden. Die Handelsunternehmen stellten in den letzten Jahren fest, dass viele Verbraucher nicht unbedingt auf eine Beratung durch Fachpersonal Wert legen. Große Käuferschichten sind bestens informiert und kennen sich mit dem begehrten Produkt und seinen Eigenschaften gut aus. Sie sind lediglich an einem attraktiven Preis interessiert. Einige Produkte haben sich zu Standardware entwickelt und benötigen keine Beratung mehr, um damit Umsatz zu erzielen. Kleingeräte wie etwa MP3-Player oder einfache Digitalkameras und Zubehör wie Kabel oder DVD-Rohlinge können problemlos über Wühltische abgesetzt werden. Die Überlegung der Unternehmer richtet sich daher auf Einsparungsmöglichkeiten an den hohen Fixkosten für Personal und Ladenlokale. Hohes Potenzial zur Einsparung bietet der Vertrieb über das Internet.

Im Internet kostensparende Strukturen durch Onlineshops
Die genannten Fixkosten für die Verkaufsinfrastruktur können mit Onlineshops zum größten Teil umgangen werden. Benötigt werden in der Regel nur ein Vertriebsbüro und eine Lagerorganisation. Beratung wird über schriftliche Angebotsinformationen und Hotlines gewährleistet. Speziell die gut informierten Verbraucher nutzen die preiswertere Einkaufsmöglichkeit im Onlineshop gerne aus. Zahlreiche Onlineshops bieten Artikel aus eigener Lagerhaltung an. Zunehmend werden auch Waren lediglich weitervermittelt und als Kommissionsware vertrieben. Um an die Onlineshops keine weiteren Kunden zu verlieren, eröffnen die großen Handelsketten zunehmend eigene Onlineplattformen für ihre Artikel.

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