Im Prinzip ist es keine Kunst, einen Tee aufzugießen. Es sollten jedoch keine Metallgefäße verwendet werden. Sondern Porzellan, Glas oder Steingut. Als Norm für 1 Tasse Tee gilt 1 Esslöffel voll Kräuter. Diese werden in das Gefäß gegeben.
Jedoch nicht mit sprudelnd kochendem Wasser übergossen. Sondern mit solchem, das gerade nicht mehr kocht.. Der Tee soll 5 - 8 Minuten ziehen. Danach wird der Tee durch ein Sieb gegossen.
Vom schwarzen Tee kennen wir den Einfluss, den die Dauer des Ziehens hat:
Einen deutlichen Unterschied gibt es in den Teesorten. Solche deren Wirkung zur Heilung dienen sollen. Andere zur Erhaltung der Gesundheit. Der medizinische Tee sollte nicht zum täglichen Teegenuß genommen werden. Er könnte zur Gewöhnung führen. Wer gesundheitbewusst lebt, sollte neben Mineralwasser als Getränk Tee zu sich nehmen.
Ein "Haustee" stillt den Durst. Er deckt den Flüssigkeitbedarf des Körpers. Er hat keine Arzneiwirkung. Es empfiehlt sich, maximal 2 Tassen eines Heiltees pro Tag, in kleinen Schlucken zu trinken.
Am Morgen eine viertel bis halbe Tasse. Den Rest über den Tag verteilt. Das hilft, die wirksamen Bestandteile gleichmäßig und für den Körper verträglicher wirken zu lassen. Wenn zum Süßen Honig vorgeschlagen wird, gilt das nicht für Diabetiker.
Für den "Haustee" kann man sich, jeder nach Geschmack für die eine oder andere Mischung entscheiden. Die auch beliebig abgewechselt werden kann.
Einzeln oder in Kombination :
Je 1 Teil Brombeerblätter. Himbeerblätter. Erdbeerblätter mischen. 1 - 2 Esslöffel der Blätter in die Tasse geben. Mit heißem Wasser aufgießen. 5 - 10 Min. zugedeckt ziehen lassen.Danach den Tee abseien. In der warmen Jahreszeit werden die Blätter frisch gepflückt. Für die anderen Monate des Jahres, als Vorrat, getrocknet. Dabei kann und darf die eine oder andere Blattart auch überwiegen.
Je nach Größe 1 - 2 Äpfel in kleine Schnitze teilen. Mit 1/2 l heißem Wasser übergießen. Solange ziehen lassen, bis der Tee trinkgerecht ist.