Rosé-Champagner–Symphonie der Aromen

Den Rosé-Champagner findet man nicht zu oft in den Kellern der Weinkenner. Seine Position in der Welt der edlen Schaumweine hat er noch nicht verteidigt. Allerdings wird er nicht nur in Europa immer häufiger zu verschiedenen Anlässen getrunken. Bei der Herstellung von Rosé-Champagner wird ein nicht zu großer Anteil Rotwein benutzt und hinzugefügt, was nicht nur seine Farbe, sondern auch seinen Geschmack beeinflusst. Dadurch schmeckt der Rosé-Champagner fruchtiger als der klassische weiße Champagner.
In manchen Restaurants wird Rosé-Champagner als Aperitif serviert
Französischer Rosé-Champagner eignet sich hervorragend zu Austern oder Krustentieren. Edle Sorten verbinden diverse Geschmacksrichtungen, z.B. Aromen exotischen Früchten, Rosen oder Himbeeren. Das Erzeugen des gewünschten und perfekten Farbtons ist bei Rosé-Champagner nicht einfach. Er soll am schwierigsten zu komponieren sein. Zu einer Zusammenstellung von weißen Grundweinen sollen höchstens 20 Prozent Rotwein hinzugefügt werden. Mit dieser Methode lässt sich am besten ein richtiger Farbton erzeugen. Manche Weinhersteller benutzen allerdings bestimmte Traubensorten, deren Haut zu einem Brei gequetscht wird, was zu einer Entstehung von Farbsubstanzen führt. Es gibt verschiedene Tönungen dieser eigenartigen Champagner-Farbe, u.a. Flamingo-, Lachs-, oder Blassrosa, oder auch dunkles Cassis- oder Himbeerrot. Traditionell wird aber unter älteren Weinkennern das elegante Blassrosa bevorzugt.
In den Vereinigten Staaten ist der Rosé-Champagner nicht besonders beliebt, weil es dort hauptsächlich verschiedene Sorten Rosé-Schaumwein gibt, die einfach zu süß sind und nicht besonders angenehm schmecken. Rosé-Champagner ist fälschlicherweise als Getränk für Frauen bekannt, es gibt aber in der jüngeren Generation, vor allem in angelsächsischen Ländern, immer mehr männliche Genießer, die den herausragenden Geschmack von Rosé-Champagner zu schätzen wissen.
 

 

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