Tierkommunikation - Kontakt mit verstorbenen Tieren

Soll man sich über die näheren Umstände beim Sterben Wissen verschaffen? Was hat zum Tod geführt? Hätte man es verhindern können? Hat man etwas versäumt? Was wäre wenn? So oder so ähnlich werden sich jeden Tag, die Tierbesitzer fragen, wenn der Freund gegangen ist. Tierkommunikation wird dieses Reden mit dem Tier genannt.

Ob Sie es für möglich halten, bleibt Ihnen überlassen. Ich für meinen Teil, weiß es ! Vom Gnadenhof, von der Nachbarschaft, von Bekannten, wurden die Tiere, nach dem Sterben befragt. Als Besitzer kennt man ja die Umstände. Man kann unterscheiden, ob das eigene Tier uns Antwort gibt, oder ob es die Meinung vom Tierkommunikator ist.

Dass man mit lebenden Tieren reden kann, weiß ich schon einige Zeit. In jüngster Vergangenheit aber durfte ich zwei Gespräche erfahren, die mich schon sehr betroffen machten. Dabei kam auch heraus, dass der Tod gar nicht so schlimm vom Tier wahrgenommen wurde. Im Gegenteil. Die Menschen trauerten ohne Ende ! Sie fragten nur noch : "Warum?"

Bei einer Einschläferung war ich mit dabei. Die Narkose war zu schwach. Der Hund schrie auf und wehrte sich sehr stark. Die Besitzerin und ich mussten den Kopf festhalten. Wir beide erlitten dadurch einen Schock ! 

Eine Bekannte von mir ist Tierkommunikatorin. Sie erhielt nur den Auftrag, etwas zu erfragen. Egal was. Sie kannte den Hund nicht. Nicht die Umstände nichts. Das übermittelte Gespräch hat meine Einstellung zum Tod gefestigt. Ich muß dazu sagen - der Hund war hinten gelähmt. Er konnte nicht mehr aufstehen. Er musste getragen werden.

Um so mehr erstaunte es uns, als Blacky, so hieß der Hund, nun wieder leicht laufen konnte. Wenn Sie es interressiert, hier das Gespräch :     

 hallo blacky, ich möchte gerne ein bisschen mit dir reden, ist das ok?
ja ist in ordnung.

blacky wie geht es dir jetzt?
ich bin ganz leicht und kann wieder laufen (habe das gefühl, er konnte nicht mehr so laufen, wie er wollte in seinem realen leben)
ich hatte ein bewegtes leben.

erzählt mir davon blacky
ich habe immer gut aufgepasst
(haus oder hof?),
ich hatte eine wichtige aufgabe. wurde geliebt, manchmal hatte man wenig zeit, aber das war mir egal, ich hab schon gewusst, wie ich mir die zeit vertreiben kann
(sehe eine bank aus holz, daneben ist er gesessen, draußen.)
es gab auch andere tiere um mich herum. ich war wild und kraftvoll, als ich noch jung war. ich war hübsch und begehrt. ich musste tabletten nehmen, als ich älter wurde, hab es hingenommen.ich hatte meinen eigenen kopf, was aber akzeptiert wurde.

blacky, wie war dein sterben?
chaotisch zuletzt mein sterben war ein langer prozess, er hat schon vor langer zeit begonnen.

(ich fühle, dass mir zu kalt wird beim gespräch, hatte er zuletzt zu kalt, kann das sein?)

zuletzt war es nicht schön. aber ich habe mich ergeben müssen, es war an der zeit.mein körper machte nicht mehr so mit wie ich es wollte. habe viele jahre auf meinen knochen.
es gab liebe menschen um mich. sie haben mich gehalten und geliebt. ich wollte es ihnen nicht schwer machen...

(er sagt das fast entschuldigend)
blacky, wie geht es dir in deinem neuen leben?

es ist schön hier. ich fühle mich jung und gesund. so leicht. ich fliege fast, so leicht gehe ich plötzlich wieder. es sind alte bekannte hier

(sehe einen gefleckten hund mit weiß und braun) und komischerweise eine ente (kannst du damit was anfangen elli?)

ich liege gerne unter den bäumen und genieße die stille, die hier ist. ich freue mich, wenn ich bekannte sehe. sie gingen schon vor mir. vielen war es nicht vergönnt, so lange zu leben. sie sind schon lange hier. sie wollen mir helfen, dass ich mich besser zurechtfinde. aber es geht schon, ich komme gut zurecht.

blacky, möchtest du deinen menschen was sagen?
ich liebe sie sehr und ich schätze sehr, was sie alles getan haben für mich. es tut mir leid, dass mein körper nicht mehr mitgemacht hat. ich wäre gerne noch ein weilchen geblieben, aber wenn ich gewusst hätte, wie schön es hier ist, hätte ich mich nicht gesorgt darum.
die menschen kommen dann alle noch, ich sehe sie ja wieder.

verrätst du mir noch etwas, was nur deine menschen wissen können?
zeigt mir ein tuch, ein badetuch (oder eine decke, blau und rot).
(er zeigt mir noch, wie ihm jemand wasser gibt, nicht so, dass er stehend aus dem napf trinkt, sondern ihm das wasser zum mund führt)

danke blacky, du bist ein großartiger hund. ich werde deinen menschen von dir erzählen.
mach das, sie sehnen sich danach.

Liebe Elli!
Ich hatte das Gefühl, dass er sein Sterben nicht so schlimm wahrgenommen hat wie ihr. Ihm geht es jetzt gut. Er ist gut angekommen, ihm ist es wichtig, dass ihr das wisst.
Du glaubst es nicht, aber als ich das erste Mal (ich glaub vorgestern oder gestern) von Blacky gelesen habe, hatte ich sofort das Gefühl, dass er was sagen will. Ich bin jetzt froh, dass du dich bei mir gemeldet hast. Ich hoffe, du 'erkennst' ihn im Gespräch wieder und kannst was damit anfangen.

Liebe Grüße
Sabine

Hallo liebe Sabine

Ich habe ja gewusst dass Du es kannst !
Die Nachbarin wusste ja nicht, dass ich Dich darum gebeten habe. Gestern hatte sie Geburtstag. Kannste ja denken wie sie sich zur Zeit fühlt...
Ich gab Ihr dein Gespräch. Sie las es und sagte dann erst einmal gar nichts. Es hat sie sehr in der Seele betroffen gemacht. Ich gehe nun einmal die Punkte durch...

  • Blacky war seit kurzem hinten links gelähmt. Dadurch konnte er nicht mehr selber aufstehen. Keine Treppen mehr steigen. Er mußte überall hin getragen werden...
  • Mit der wenigen Zeit das stimmt wohl auch. Es war immer mit dem Geschäft etliches zu erledigen...
  • Er passte auf das Haus auf...
  • Die braune Bank stimmt auch. Da saßen Alle . Er lag daneben...
  • Die Tabletten stimmen auch...
  • chaotisch leider auch...
  • Früher lag er in der Nacht, im Schlafzimmer, auf seinem Sofa. Zuletzt in der Küche, am Boden... Ist auf jeden Fall kälter gewesen, als das Sofa...
  • Es ist einmal eine Ente in den Fischweiher eingeflogen. Die wurde dann verbellt. War anscheinend ein Spion !
  • MIT DEM HUND KÖNNEN WIR NOCH NICHTS ANFANGEN
  • Es war ein blau - rotes Badetuch, dass zwischen seinen Beinen lag...
  • Das Wasser brachte ich ihm immer. Genau zwischen den Pfoten. er hat es immer sehr gerne geschlappert...
  • Den weiß braunen Hund werden wir ja eines Tages sehen - dann wissen auch wir, wer er es gewesen ist... Die Nachbarin hat mich eben noch einmal angerufen... Sie wird es wohl noch öfter durchlesen.

Ich bin soooooo froh, das kannst Du mir glauben ! Jetzt ist es ein wenig leichter in mir... DANKESCHÖN SABINE  LG Elli 

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Kommentare

mein geliebter hund

das nimmt mich alle sehr mit. ich kann das nur zu gut verstehen, dass man wissen möchte, ob es dem geliebten hund gut geht. gibt es eine möglicheit kontakt mit meinem verstorbenem hund aufzunehmen? ich denke fast jesde nacht an mein geliebtes tier...:(

Kontakt

Auch ich habe vor 2 Jahren meinen geliebten Hund einschläfern lassen müssen. Ich glaube auch an Tierkommunikation. Weist du an wen man sich da wenden muss?
MfG
Günter

Tierkommunikation

Hallo,
ich habe eben den Artikle sowie das Gespräch mit dem verstorbenen Hund gelesen.
Auch ich musste vor 4 Tagen loslassen und frage mich seitdem, wie es meinem Lieben geht. Wäre es möglich, dass Ihre Bekannte mit mir Kontakt aufnimmt und eventuell mit meinem Hund redet?

Ich danke schonmal.

Lieber Gruß

Cora

Tod meiner geliebten Stute

 Hallo!

So, Tränen wieder weggewischt, im Moment fleißt bei mir immer noch der Wasserfall, überhaupt wenn ich dann noch so etwas lese. Heute ist es ganz besonders schlimm.

Jetzt erzähl ich mal worum es geht.

Vor drei Wochen mußte ich meine geliebte Stute einschläfern lassen. Ich will nicht sagen gehen lassen, da sie bis zur letzten Minute gekämpft hat.

Eine Woche vor der Euthanasie hat sie sich in ihrer Box "verlegen". Ich habe allerdings keine Ahnung, warum meine Süße sich in Ihrer Box hingelegt hatte. Sie war fast 17 Jahre meine treue Begleiterin, aber niemals, außer um abzufohlen, hat sie sich hingelegt.Plötzlich kam um 5 Uhr morgens ein Anruf, sie hätte sich verlegen, ich soll schnell kommen, der Stallbesitzer kann sie alleine nicht umdrehen.

Ich bin natürlich soofort in den Stall gerast. Sie hatte keine Kraft mehr mitzuhelfen, wer weiß wie lange sie schon versucht hatte hochzukommen, ihr Bein war zwischen Tür und Wand eingeklemmt gewesen. Sie muß komplett verzweifelt gewesen sein. Gemeinsam konnten wir sie dann umdrehen, doch sie kam nicht mehr hoch. Am Schlimmsten war, dass sie ihren Kopf nicht mehr hochhob. Man mußte sie aufschrecken, damit sie ihn kurz hob, damit ich mich unter sie knien konnte, um sie zu stützen, damit sie wieder ein Räumlichkeitsgefühl bekam. Ich dachte sie wollte nicht mehr und hab sie angeschrien sie müsse kämpfen! Das tut mir so leid. Kurz darauf kam dann der TA, stabilisierte ihren Kreislauf, gab ihr was gegen Krämpfe und Schmerzen. Zu viert zogen wir sie dann aus der Box auf die Stallgasse. Wir haben dann alles dick mit Heu ausgelegt und sie dann aufgetrieben. Sie stand schließlich auf und verlor fast wieder das Gleichgewicht. Nach ein paar Minuten gings dann. Wir versorgten ihre Wunde am Bein und ich ging mit ihr die Stallgasse auf und ab, um den Kreislauf und auch die Verdauung wieder in SChwung zu bringen. ich bin dann den ganzen Tag bei ihr geblieben, am Nachmittag gings ihr wieder viel besser. Sie hatte gemistet, lahmte nicht, hat gefressen und da sich an diesem Tag nicht auf die Koppel durfte wieherte sie ihrem Freund nach.

In der Nacht ging es ihr auch gut. Am nächsten Tag ging ich mit ihr viel spazieren, sie war munter, wollte laufen! Ich war so glücklich. Da ließ dann das erste mal seit dem Anruf die Spannung los und ich heulte wie ein kleines Kind vor lauter Glück, dass sie das so gut überstanden hatte.

Allerdings grübelte meine Familie immerfort warum sie sich hingelegt hatte.

Tags darauf durfte sie wieder auf die Koppel, sie lief herum, wollte sich wälzen, traute sich dann aber doch nicht, war aber gut drauf und genoß die Sonne.

Dasselbe galt auch noch für die nächsten beiden Tage.

Tags darauf konnte sie in der Früh ihr eingeklemmtes Bein nicht richtig belasten. Der TA kam und meinte es wäre nicht so schlimm, gab mir SChmerzmittel für sie und sagte sie solle ein bißchen spazieren gehen, so wie sie will. Ich wollte sie ins Paddock lassen, aber sie ging nicht mehr weg von mir. Sie hatte auch Fieber. Der TA meinte ihr Kreislauf sei schlecht, er gibt ihr was zur Unterstützung, und noch was gene die Schmerzen und die Entzündung, es würde 36 - 48 Stunden anhalten, da müßte sie gut drauf sein. Und er nahm auch noch Blut.

Aber es ging ihr immer schlechter, sie belastete ihr bein kaum noch und fraß auch nichts mehr. Wieder verbrachte ich die ganze Nacht bei ihr und es wurde nciht besser.

In der Früh mußte ich mich schon zusamenreißen um nicht neben ihr auch schon zu heulen. Ich stand die ganze Zeit bei ihr in der Box und stützte sie, so gut es ging.

Mittags hatten wir noch keinen Befund, aber wir einigten uns daruaf mit dem mobilen Röntgen Aufnahmen von ihrem Bein zu machen. Warum das Schmerzmittel nicht griff, wissen wir nicht!! Nachmittags erhielt ich dann die Schocknachricht. Die Befunde waren aus Wien da. Die Herzwerte waren so schlecht, dass sie eigentlich nicht mehr leben dürfte. Es gäbe keine Möglcihkeit zu behandeln, ich sollte sie erlöden. 

Und ich hatte ihr unterstellt, sie hätte aufgegeben.

DIe ganzen Stunden in denen ich sie gehalten und gestützt habe, hatte ich sie immer wieder gebettelt nicht aufzugeben, sie müsse mitkämpfen, ich allein könne nichts ausrichten und dann das.

Nachdem ich sie mit diesen Schmerzen nicht länger quälen wollte, traf ich die schwerste Entscheidung meines Lebens. Wir würden sei heute nacht noch "erlösen".

Die nächsten Stunden waren sehr schwer aber auch sehr intim. Ich erzählte ihr alles, was wir erlebt hatten, lustiges und gefährliches, dummes und wunderschönes. Alle Erinnerungen kamen so plötzlich. Ich redete mit ihr, wie mit einem Menschen. Und sie schlief immer wieder in meinen Armen, oder auf meiner Schulter ein. Sie hatte so starke Schmerzen und ich konnte ihr nicht helfen. Alles, was sie wollte hat sie zu Fressen bekommen, doch wenn ein Schmerzmittel drin war, hat sie verweigert.

Als dann mein TA da war, war er viel zu schnell da. 

Das Schlimmste war, ich mußte mit ihr ins Freie gehen. Sie hatte keine Kraft mehr - so starke Schmerzen und konnte sich nicht mal mehr in der Box nachdrehen. Ich weigerte mich, sie rauszuzerren, sie die letzten 10 Minuten ihres Lebens so zu quälen, aber sie mußte raus.

Mein TA sagte, er würde sie so stark sedieren, dass sie das nicht mehr mitbekommt, aber dieser Blick.....diese Augen, als sie mich ansah! Von hinten schoben und hoben sie dritt, ich stützte sie vorn mit aller Kraft - aber dieser Blick - sie wußte genau warum sie jetzt rausgehen soll und sie hat sich gewehrt, sie hat gekämpft, sie hatte sich nicht aufgegeben. 40 Meter wurde sie ins Freie gezerrt und sie hat mich nur angesehen.

Sie hat geschwitzt, hat geschnauft, war völlig fertig bis wir draußen waren. Sie hat nicht nach ihrem Freund gewiehert wie sonst auch, wenn er mal drei Meter weg war. Sie hat mich nur angesehen. Die verängstigsten,  verletztesten, entäuschtesten Augen, die ich jemals sah.

Die Euthanasie ging sehr schnell, ich bin dann noch eine halbe Stunde bei ihr sitzen geblieben, nur mit der Frage warum.

Woher kamen plötzlich diese Werte? Warum hat das Schmerzmittel nicht gewirkt? Warum hatte sie sich hingelegt?

Nur Fragen - keine Antworten. Auch mein TA, der sie seit dem ersten Tag bei mir behandelt hat, hat darauf keine Antworten. Der Blutbefund bom Juni letzten Jahres war völlig in Ordnung.

Ich werde auf jeden Fall den Blick niemals vergessen. Wäre sie ein Hund gewesen, wäre si an mir hochgesprungen und hätte sich angeklammert, genau so sah sich mich an.

Jeder TA bestätigte, dass ich nichts mehr machen hätte können und trotzdem mach ich mir nur Vorwürfe. Vielleicht könnte sie mir sagen, was da passiert ist. Vielleicht auch nicht. 

Mit allen anderen Tieren kann ich im Traum kommunizieren, mit ihr gelingt es einfach nicht. Ich sehe sie nichtmal, und ich verstehe nicht warum - läßt sie mich nicht?

So gehts auf jeden Fall nicht mehr weiter. 

Michi

Tod meiner geliebten Stute

 Hallo!

So, Tränen wieder weggewischt, im Moment fleißt bei mir immer noch der Wasserfall, überhaupt wenn ich dann noch so etwas lese. Heute ist es ganz besonders schlimm.

Jetzt erzähl ich mal worum es geht.

Vor drei Wochen mußte ich meine geliebte Stute einschläfern lassen. Ich will nicht sagen gehen lassen, da sie bis zur letzten Minute gekämpft hat.

Eine Woche vor der Euthanasie hat sie sich in ihrer Box "verlegen". Ich habe allerdings keine Ahnung, warum meine Süße sich in Ihrer Box hingelegt hatte. Sie war fast 17 Jahre meine treue Begleiterin, aber niemals, außer um abzufohlen, hat sie sich hingelegt.Plötzlich kam um 5 Uhr morgens ein Anruf, sie hätte sich verlegen, ich soll schnell kommen, der Stallbesitzer kann sie alleine nicht umdrehen.

Ich bin natürlich soofort in den Stall gerast. Sie hatte keine Kraft mehr mitzuhelfen, wer weiß wie lange sie schon versucht hatte hochzukommen, ihr Bein war zwischen Tür und Wand eingeklemmt gewesen. Sie muß komplett verzweifelt gewesen sein. Gemeinsam konnten wir sie dann umdrehen, doch sie kam nicht mehr hoch. Am Schlimmsten war, dass sie ihren Kopf nicht mehr hochhob. Man mußte sie aufschrecken, damit sie ihn kurz hob, damit ich mich unter sie knien konnte, um sie zu stützen, damit sie wieder ein Räumlichkeitsgefühl bekam. Ich dachte sie wollte nicht mehr und hab sie angeschrien sie müsse kämpfen! Das tut mir so leid. Kurz darauf kam dann der TA, stabilisierte ihren Kreislauf, gab ihr was gegen Krämpfe und Schmerzen. Zu viert zogen wir sie dann aus der Box auf die Stallgasse. Wir haben dann alles dick mit Heu ausgelegt und sie dann aufgetrieben. Sie stand schließlich auf und verlor fast wieder das Gleichgewicht. Nach ein paar Minuten gings dann. Wir versorgten ihre Wunde am Bein und ich ging mit ihr die Stallgasse auf und ab, um den Kreislauf und auch die Verdauung wieder in SChwung zu bringen. ich bin dann den ganzen Tag bei ihr geblieben, am Nachmittag gings ihr wieder viel besser. Sie hatte gemistet, lahmte nicht, hat gefressen und da sich an diesem Tag nicht auf die Koppel durfte wieherte sie ihrem Freund nach.

In der Nacht ging es ihr auch gut. Am nächsten Tag ging ich mit ihr viel spazieren, sie war munter, wollte laufen! Ich war so glücklich. Da ließ dann das erste mal seit dem Anruf die Spannung los und ich heulte wie ein kleines Kind vor lauter Glück, dass sie das so gut überstanden hatte.

Allerdings grübelte meine Familie immerfort warum sie sich hingelegt hatte.

Tags darauf durfte sie wieder auf die Koppel, sie lief herum, wollte sich wälzen, traute sich dann aber doch nicht, war aber gut drauf und genoß die Sonne.

Dasselbe galt auch noch für die nächsten beiden Tage.

Tags darauf konnte sie in der Früh ihr eingeklemmtes Bein nicht richtig belasten. Der TA kam und meinte es wäre nicht so schlimm, gab mir SChmerzmittel für sie und sagte sie solle ein bißchen spazieren gehen, so wie sie will. Ich wollte sie ins Paddock lassen, aber sie ging nicht mehr weg von mir. Sie hatte auch Fieber. Der TA meinte ihr Kreislauf sei schlecht, er gibt ihr was zur Unterstützung, und noch was gene die Schmerzen und die Entzündung, es würde 36 - 48 Stunden anhalten, da müßte sie gut drauf sein. Und er nahm auch noch Blut.

Aber es ging ihr immer schlechter, sie belastete ihr bein kaum noch und fraß auch nichts mehr. Wieder verbrachte ich die ganze Nacht bei ihr und es wurde nciht besser.

In der Früh mußte ich mich schon zusamenreißen um nicht neben ihr auch schon zu heulen. Ich stand die ganze Zeit bei ihr in der Box und stützte sie, so gut es ging.

Mittags hatten wir noch keinen Befund, aber wir einigten uns daruaf mit dem mobilen Röntgen Aufnahmen von ihrem Bein zu machen. Warum das Schmerzmittel nicht griff, wissen wir nicht!! Nachmittags erhielt ich dann die Schocknachricht. Die Befunde waren aus Wien da. Die Herzwerte waren so schlecht, dass sie eigentlich nicht mehr leben dürfte. Es gäbe keine Möglcihkeit zu behandeln, ich sollte sie erlöden. 

Und ich hatte ihr unterstellt, sie hätte aufgegeben.

DIe ganzen Stunden in denen ich sie gehalten und gestützt habe, hatte ich sie immer wieder gebettelt nicht aufzugeben, sie müsse mitkämpfen, ich allein könne nichts ausrichten und dann das.

Nachdem ich sie mit diesen Schmerzen nicht länger quälen wollte, traf ich die schwerste Entscheidung meines Lebens. Wir würden sei heute nacht noch "erlösen".

Die nächsten Stunden waren sehr schwer aber auch sehr intim. Ich erzählte ihr alles, was wir erlebt hatten, lustiges und gefährliches, dummes und wunderschönes. Alle Erinnerungen kamen so plötzlich. Ich redete mit ihr, wie mit einem Menschen. Und sie schlief immer wieder in meinen Armen, oder auf meiner Schulter ein. Sie hatte so starke Schmerzen und ich konnte ihr nicht helfen. Alles, was sie wollte hat sie zu Fressen bekommen, doch wenn ein Schmerzmittel drin war, hat sie verweigert.

Als dann mein TA da war, war er viel zu schnell da. 

Das Schlimmste war, ich mußte mit ihr ins Freie gehen. Sie hatte keine Kraft mehr - so starke Schmerzen und konnte sich nicht mal mehr in der Box nachdrehen. Ich weigerte mich, sie rauszuzerren, sie die letzten 10 Minuten ihres Lebens so zu quälen, aber sie mußte raus.

Mein TA sagte, er würde sie so stark sedieren, dass sie das nicht mehr mitbekommt, aber dieser Blick.....diese Augen, als sie mich ansah! Von hinten schoben und hoben sie dritt, ich stützte sie vorn mit aller Kraft - aber dieser Blick - sie wußte genau warum sie jetzt rausgehen soll und sie hat sich gewehrt, sie hat gekämpft, sie hatte sich nicht aufgegeben. 40 Meter wurde sie ins Freie gezerrt und sie hat mich nur angesehen.

Sie hat geschwitzt, hat geschnauft, war völlig fertig bis wir draußen waren. Sie hat nicht nach ihrem Freund gewiehert wie sonst auch, wenn er mal drei Meter weg war. Sie hat mich nur angesehen. Die verängstigsten,  verletztesten, entäuschtesten Augen, die ich jemals sah.

Die Euthanasie ging sehr schnell, ich bin dann noch eine halbe Stunde bei ihr sitzen geblieben, nur mit der Frage warum.

Woher kamen plötzlich diese Werte? Warum hat das Schmerzmittel nicht gewirkt? Warum hatte sie sich hingelegt?

Nur Fragen - keine Antworten. Auch mein TA, der sie seit dem ersten Tag bei mir behandelt hat, hat darauf keine Antworten. Der Blutbefund bom Juni letzten Jahres war völlig in Ordnung.

Ich werde auf jeden Fall den Blick niemals vergessen. Wäre sie ein Hund gewesen, wäre si an mir hochgesprungen und hätte sich angeklammert, genau so sah sich mich an.

Jeder TA bestätigte, dass ich nichts mehr machen hätte können und trotzdem mach ich mir nur Vorwürfe. Vielleicht könnte sie mir sagen, was da passiert ist. Vielleicht auch nicht. 

Mit allen anderen Tieren kann ich im Traum kommunizieren, mit ihr gelingt es einfach nicht. Ich sehe sie nichtmal, und ich verstehe nicht warum - läßt sie mich nicht?

So gehts auf jeden Fall nicht mehr weiter. 

Michi

Hallo ihr Lieben, ich möchte

Hallo ihr Lieben,
ich möchte mich bzw. uns kurz vorstellen. Ich heiße Nadine und bin 30 Jahr alt. Ich bin verheiratet und lebe mit meinemMann, unserem Sohn und mit unserer Hündin in Duisburg. Leider verstarb mein Hund Roni, 12 Jahre- Maltheser Mix, am Freitag plötzlich an Herzschwäche:-( Dies ist und war für uns, insbesondere für mich so schlimm und kaumzu ertragen. Ich kann dies kaum in Worte fassen, Roni war wie mein Kind für mich und mein treuer, bester Freund. In der Nacht bevor er starb, träumte ich komischerweise, dass meinKind sterben würde und ich sah einen Kindersarg:-(
Ich kann den ganzen Tag nur weinen und mit ihmsprechen. Ich halte uns ( wenn ich auch sonst nicht so gläubig bin- möchte es aber so gerne) für Seelenverwandt. Er war für mich ich, in Hundeform...
Ich las den Beitrag der Hundekommunikation und wüsste so gerne, wer die betreffende Person war, welche mit dem Hund gesprochen hat. Besteht noch Hoffnung, dass ich die Kontaktdaten erhalten könnte? Sie wirkt seriös und ich bin so verzweifelt. Ich wünsche mir so sehr, dass ich nochmals von Roni höre. Des weiteren weünsche ich mir so, dass wir irgendwann im Himmel ( gibt es ihn?)wieder beisammen seien können. Es wäre wundevoll und ich wäre Dankbar, wenn ich noch eine Antwort oder Kontaktdaten/ Erfahrungsberichte erhalten würde.

Liebste Grüße
Nadine

Hallo Nadine, darf ich dich

Hallo Nadine,

darf ich dich fragen ob du die Kontaktdaten erhalten hast? Ich wünsche mir so sehr, mit meinem geliebten Hund nochmal "reden" zu können...

Danke für deine Antwort und liebe Grüße
Madlen

Trauer um Hund

Hallo,
ich heiße Madlen und bin 23 Jahre alt. Vorgestern musste ich meinen Hund einschläfern lassen und ich bin unendlich traurig und verzweifelt.
Er war 16 Jahre alt und ich bin mit ihm aufgewachsen und ich würde so gerne wissen, ob es ihm gut geht.
Der Beitrag über das Gespräch mit Blacky hat mich sehr berührt.
Ich würde so gerne mit meinem Hund über diese leider unbekannte Person Kontakt aufnehmen. Kann mir bitte bitte jemand helfen??? :-(
Viele Grüße!

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