Kreuzbandriss beim Hund und die TPLO (Tibia Plateau Levelling Osteotomy)

Viele Hundebesitzer kennen es, aber nicht alle wissen die Zeichen richtig zu deuten: Wenn ein Hund nach Belastung einen seiner Hinterläufe stark schont oder gar nur noch auf drei Läufen geht, kann ein Kreuzbandriss die Ursache sein! Wenn man ihn zu lange nicht beachtet, können schwere Gelenkserkrankungen (Arthrosen) bis hin zur dauernden Lahmheit die Folge sein. Woran genau erkennt man einen Kreuzbandriss und was kann man tun, wenn es passiert ist?

Was ist ein Kreuzbandriss und wie erkennt man ihn?

das Kreuzband ist eine Sehne im Kniegelenk, die bei der Streckung des Beines benutzt wird. Bei Hunden wird sie zusätzlich belastet, wenn der Kniewinkel etwas zu steil und der Schienbeinkopf nach hinten geneigt ist.

Im Unterschied zum Kreuzband des Menschen reißt das enorm stabile Band des Hundes so gut wie niemals auf einmal durch, sondern eher Faser für Faser bei starken Belastungen des Kniegelenkes durch schnelles Treppensteigen, Springen oder Sprinten.

Durch den Bänderriss wird das Knie instabil und durch die Verletzung kommt es zu einer Entzündung, welche zu Arthrosen (Knorpel- und Knochenabbau im Kniegelenk) führt, die äußerst schmerzhaft sind und sogar völlige Lahmheit verursachen können. Eine Arthrose ist keine "Abnutzungserscheinung", sondern wird durch das körpereigene Immunsystem verursacht, welches aufgrund der Entzündung "anspringt", aber mangels feindlicher Erreger im Knie die Knorpel und die Knochensubstanz angreift.

Alarmzeichen

Bei den allermeisten Hunden tritt ein Kreuzbandriss im Alter von 5-6 Jahren auf.

Das erste Alarmzeichen für einen Kreuzbandriss oder eben einen Faserriss ist die Schonung eines Hinterlaufes nach Belastung. Wenn der Hund stark humpelt oder gar einen Hinterlauf hochzieht, sollte man dringend einen Tierarzt besuchen und den Lauf genauer untersuchen lassen.

Diagnose

Ein Kreuzbandriß zeigt sich im sogenannten "Schubladenphänomen", bei dem das Knie in sich verschoben werden kann, wie eben eine Schublade. Zur Absicherung der Diagnose kann eine Tomographie erstellt werden und Gelenkergüsse können je nach Schwere durch Tasten, oder wie Arthrosen durch ein Röntgenbild festgestellt werden.

Behandlungsmöglichkeiten

Das Kreuzband eines Hundes kann man nicht reparieren. Es gibt aber über 300 unterschiedliche Methoden der Behandlung. Eine rein symptomatische Behandlung gegen Schmerzen und Entzündungen im Gelenk ist nur für sehr alte oder sehr wenig bewegliche Hunde vertretbar, allerdings bekommen diese Hunde auch nur selten einen Bänderriss. Bei jüngeren und besonders bei aktiven Hunden kommt man um eine Operation nicht herum. Hierbei gibt es unterschiedliche Möglichkeiten:

Bandersatz

Bei kleinen und leichten Hunden die nicht allzuviele Treppen steigen und auch nicht allzuwild spielen und rennen, kann man künstliche Bänder einziehen.

Vorteil: Die Operation greit nicht sehr stark ins betroffene Gelenk ein und der Hund ist recht schnell wieder belastbar.

Nachteil: Die Haltbarkeit ist nicht gerade überragend. Künstliche Bänder sind nur ein Notbehelf, der bei starker Belastung sehr schnell nachgibt. Dann ist das Gelenk wieder instabil und es muss nachoperiert werden.

TPLO

Die TPLO (Tibia Plateau Leveling Osteotomy) ist ein von dem amerikanischen Arzt Dr. Slocum entwickeltes Verfahren, welches die Biomechanik im Knie verändert und das Kreuzband sozusagen überflüssig macht. Dabei wird durch einen kleinen Schnitt das Gelenk eröffnet und zuerst der Knorpel des Meniskus auf Schäden untersucht und gegebenenfalls behandelt. Danach wird mit einer speziellen Säge ein halbmondförmiger Schnitt durch die Tibia (den Schienbeinkopf) gemacht und das ausgeschnittene Stück in der Rundung so gedreht, daß sich ein 90° Winkel zum Oberschenkelknochen ergibt. Anschließend wird alles mit einer Platte und Schrauben fixiert. Durch den veränderten Winkel wirken die Kräfte im Knie in eine andere Richtung und das Kreuzband wird nicht mehr benötigt.

Der Hund fängt in der Regel schon nach wenigen Tagen wieder an, das operierte Bein zu belasten, muß aber ca. 8 Wochen, also bis zum Abschluß der Knochenheilung am Rennen, Springen und Spielen gehindert werden. Dann folgt eine 4-8 wöchige Aufbauphase, in der die Mskulatur wieder trainiert wird und in der sich der Hund an die geänderte Beweglichkeit seines Kniegelenks auch bei schnellen Bewegungen gewöhnt. Platte und Schrauben verbleiben in aller Regel im Knie und werden nur entfernt, falls es zu Komplikationen kommt.

Vorteile: Der Hund ist nach Ablauf von 12 bis max. 16 Wochen wieder voll beweglich belastbar. Die Arthrosegefahr ist aufgehoben.

Nachteile: Das Verfahren ist kompliziert und außerdem patentiert. Es kann nur von besonders ausgebildeten Ärzten an vergleichsweise wenigen Tierkliniken dürchgeführt werden und ist relativ teuer. Ca. 1200-1500 Euro muss man für die OP veranschlagen, dazu kommt die Nachsorge und ggf. die Kosten für eine Physiotherapie, z.B. auf dem Unterwasserlaufband. Besonders die Verfechter der noch neueren Operationsmethoden sprechen auch von erheblichen Risiken durch die TPLO, allerdings lassen sich diese durch die vorliegenden wissenschaftlichen Untersuchungen nicht belegen.

Gefahren: Die tatsächlich größte Gefahr ist eine Infektion im Knochenbereich. Der Hund muß zwingend nach der Operation mit Antibiotika versorgt werden und darf etwa 3 Wochen lang auf gar keinen Fall an der Wunde lecken. In seltenen Fällen kann es zu Komplikationen mit der Platte und den Schrauben kommen und rein theoretisch besteht auch die Gefahr einer Verletzung von Nerven oder Gefäßen bei der Operation.

TTA und andere neue Verfahren

Nach der TPLO wurden noch weitere Verfahren entwickelt, unter anderem die TTA (Tibial Tuberosity Advancement) in der Schweiz und ein Mischverfahren zwischen TPLO und TTA in Australien. Bei der TTA wird eine Art "Kran" vor das Schienbein gesetzt, welcher ebenfalls den Gelenkwinkel verändert. Über das australische Verfahren habe ich leider keine genaueren Informationen. Alle neueren Verfahren behaupten, erhebliche Vorteile gegenüber der TPLO zu haben und gleichzeitig weniger gefährlich zu sein, allerdings liegen dazu noch keine gesicherten Erkenntnisse vor. Ebensowenig über Operationsrisiken, allerdings düften diese in etwa im Bereich dessen liegen, was auch bei der TPLO schiefgehen kann.

Eigene Erfahrungen

Als bei meinem Hund ein Kreuzbandriss festgestellt wurde, habe ich mich bei verschiedenen Tierärzten über die Behandlungsmöglichkeiten informiert. Mein Hund ist ein ca. 28Kg schwerer Rüde mit knapp 60 cm Schulterhöhe, der sehr schnell, beweglich und sprungstark ist. Bei der Jagd wird er fast ausschließlich als Stöberhund auf Schwarzwild eingesetzt, so daß die Belastung der Knie erheblich ist.

Aufgrund dieser Voraussetzung kam nur die TPLO als Operation in Frage. Für die TTA und andere neuere Verfahren liegen noch zu wenig Informationen über die Langzeiterfolge vor und bei der TPLO ist zumindest gewährleistet, daß bei Inkaufnahme eines kleinen Risikos die volle Leistungsfähigkeit des Hundes wiederhergestellt werden kann.

Die Tierklinik Norderstedt in der ich die OP habe machen lassen, hat bekanntermaßen eine sehr gute Erfolgsquote bei dieser Operation und ich habe mich trotz weiter Anfahrt für eben diese Klinik entschieden.

Die Operation selbst verlief ohne besondere Vorkommnisse und mein Hund hat schon nach einer Woche wieder angefangen das operierte Bein zu belasten. Die Wunde ist sauber und ohne Komplikationen verheilt. In wenigen Tagen steht die Kontrollaufnahme 4 Wochen nach der OP an, die auch vom Haustierarzt aufgenommen und an die Klinik eingeschickt werden kann.  Je nach Befund kann ich also in ca. 3-4 Wochen damit beginnen, ihn langsam wieder hochzutrainieren und ihn etwa Ende September wieder zur Jagd einsetzen.

Fazit

In meinem Falle war die TPLO die einzig realistische Möglichkeit, dem Hund auf lange Sicht ein Leben in gewohnter Qualität zu ermöglichen. Wenn ein Jagdhund einmal richtig eingearbeitet ist, ist es fast unmöglich, adäquate, nicht so belastende Ersatzbeschäftigungen zu finden, weil sich der Jagdtrieb selbst belohnt und im Vergleich dazu alle anderen Belohnungen für den Hund minderwertig sind.

Aber es ist nicht jeder Hund ein Jagd- oder Gebrauchshund, weshalb man sich von seinem Tierarzt, oder auch mehreren, immer in Hinblick auf die eigenen Gegebenheiten beraten lassen sollte. Welches Verfahren das beste ist, hängt stark von Alter, Größe, Gewicht, Agilität und Lebensgewohneiten des Vierbeiners ab und so kann auch ein Bandersatz oder, spätestens wenn Ergebnisse von Langzeituntersuchungen vorliegen, die TTA das Mittel der Wahl sein. Man sollte sich bei einer solchen Entscheidung aber nicht vom Bauchgefühl, Werbetexten oder übertriebenen Schilderungen von schiefgelaufenen Einzelfällen leiten lassen, sondern sich mit Fachleuten beraten, die Erfahrungen mit den jeweiligen Methoden haben.

Jede Operation ist mit einem Risiko behaftet und wenn man nach der OP die Dinge schleifen lässt, den Hund zu früh wieder rennen läßt oder gar die Wunde beleckt wird, muß man sich über negative Folgeerscheinungen nicht wundern. Tiere sind nicht unbedingt vernünftig und das belecken einer Operationswunde, oder das Losrennen trotz durchtrennten Knochens sind nur "in der Natur" sinnvoll. Ersteres, um Fliegeneier und Schmutz zu entfernen, letzteres, weil ein Hund, der nicht jagen kann, verhungert. Im Rahmen der modernen Tiermedizin schaden diese Verhaltensweisen aber und ein übertriebenes Vertrauen in die natürlichen Fähigkeiten von Tieren schadet mehr, als es im besten Falle nützen kann..

Nachtrag

Die Heilung ist völlig problemlos und erfolgreich verlaufen. Der Hund läuft und springt inzwischen wieder fast so herum, wie vorher. Die Muskulatur im Oberschenkel und die allgemeine Kondition brauchen nach der wochenlangen Zwangspause natürlich noch etwas Zeit, aber bei aktiven Hunden geht das ja normalerweise sehr schnell. Ich denke, in etwa 2-3 Wochen wird er wieder voll einsatzfähig sein. Ich lasse es lieber etwas langsamer angehen, als zu schnell.

Insgesamt bin ich rundum zufrieden und kann von meinen persönlichen Erfahrungen sowohl die Operationsmethode als auch die Tierklinik in Norderstedt nur empfehlen.

Literatur

Der gesunde Jagdhund: Pflege, Vorsorge, Erkrankungen. Aus der Praxis eines Tierarztes und Jägers

Das große Buch der Hundegesundheit: Ein tierärztlicher Führer


Kommentare

Dankeschön für dieses Thema !

Ganz liebe Grüße vom Gnadenhof...

Kreuzbandriss Hund-Tierklinik Norderstedt

Der Bericht war für mich sehr interessant. Meine Hündin hatte vor einem Jahr einen Kreuzbandriss, wurde vom Haustierarzt operiert und humpelte nach kurzer Zeit wieder-wahrscheinlich weil sie sehr bewegungsfreudig ist. Nun war ich gestern in der Tierklinik Norderstedt und man sagte mir, daß sie noch einmal operiert werden muß. Am 11.5.09 ist es soweit. Ich hoffe, es wird ihr hinterher genauso gut gehen wie Ihrem Hund.

Liebe Grüße

Viel Glück bei der OP!

Bei mir ist es ja nun etwa ein 3/4 Jahr her und das Befinden ist gleichbleibend gut.
Der Hund hat ab Mitte November, im Dezember und Januar voll mitgejagt und das ohne irgendwelche merklichen Einschränkungen. Mit meinem jungen Hund tobt er durch den Garten, als ob nie etwas gewesen wäre. Und beim Toben springen die beiden ziemlich oft, hoch und weit.
Hoffentlich klappt es bei Ihrer Hündin auch so gut.

TPLO

Vielen Dank für Ihren Bericht, der mich nur in dem bestärkt hat, was ich machen wollte. Mein Hund hat nämlich leider eine3n Kreuzbandriss, Gott sei Dank früh genug erkannt, so dass noch keine Knochenschädigungen vorliegen. Man hat mich diesbezüglich hervorragend in der Tierklinimk Gießen beraten und man hat mir, genau wie Sie in Ihrem Artikel, alle Möglichkeiten der Behandlung aufgezeigt und mir erklärt, so dass ich auch zu dem Schluss gekommen bon, die TPLO machen zu lassen. Mein Hund ist zwar nicht ganz so groß und schwer wie der Ihre, dafür aber sehr, sehr lauffreudig.Nochmals vielen Dank für den Bericht und wenn ich daran denke, werde ich auch noch einen abschließenden Bericcht schreiben, wie alles verlaufen ist und die OP überstanden wurde.

Jedenfalls kann ich die Klinik in Gießen bisher nur empfehlen, die wirklich auch sehr ausführlich untersucht haben und uns sehr ausführlich informiert haben.

Liebe Grüße und vielleicht können Sie mir mal schreiben, wie Ihr Hund, wenn er wieder richtig laufen darf, sich gemacht hat.

LG

Monika Schmitz

 

 

TPLO

Unserer Neufundlaenderhuendin wurde im Januar 09 ein Bandersatz für das vordere angerissene Kreuzband eingesetzt. Es hat trotz Physiotherapie endlos lange gedauert bis sie wieder halbwegs normal laufen konnte. Nach 2 Monaten hat sie wieder stark gelahmt. Wir haben dann die TPLO-zertifizierte Praxis Dr. Mueller in Heinsberg, NRW konsultiert. Diagnose instabiles Knie mit Auslösung der vorderen Schublade, Gelenkkapsel gerissen, Patellarluxation.

Unser Neufundländer wurde am 26.05.09 erneut diesmal nach der TPLO-Methode-von Dr. Mueller operiert, hat bereits am Abend nach der OP das Bein belastet und läuft besser und flüssiger als in der gesamten postoperativen Phase nach der 1. OP.
Arno Schoensiegel

tplo

mit interesse habe ich ihre zeilen ueber die geglueckte op ihres hundes gelesen.leider habe ich das selbe problem mit einem 100!kg schweren mastiff.er soll naechste woche operiert werden .grosse bedenken habe ich wegen der post operativen phase aufgrund des hohen gewichtes .wie macht man es am besten den hund nicht allein aufstehen zulassen?man kann ja schlecht 24 stunden mit dem hund sein und aufpassen.wie haben sie dieses problem geloest?

mfg ellen

tplo

 Habe mich vor 2 Wochen auch auf anraten der Tierklinik Ismaning dazu entschlossen einen Kreuzbandriss bei meinen Labrador zu operieren, nach der tplo Methode. Die OP ist zwar gut verlaufen, der Hund hat aber das linke Hinterbein bis heute nicht benutzt. Trotz Ritalin und Antibiotika hat sich nun eine Infektion eingestellt. D.H. bei einer Blutabnahme an der operierten Stelle wurden Liptosomen festgestellt. Der Tierarzt wollte daraufhin wieder das gleiche Antibiotika verschreiben, was ich aber ablehnte. Statt dessen hat er mir nun das Antibiotika Synolux verschrieben. Gleichzeitig habe ich gehört, dass man die Bakterien untersuchen muss, damit herausgefunden wird welche Antib. benutzt werden müssen. Bin total verzweifelt und weiss nicht ein noch aus. Heute nachmittag suche ich eine andere Klinik auf und hoffe auf besseres Wissen und Behandlung. Hat wer ähnliche Erfahrungen und kann mir Tipps geben? Danke aus München

ellen;/tplo

Hallo, ich habe  das gleiche Problem mit unserem Mastiff. Wie ist es bei euch ausgegangen? Liebe Gruesse

Kreuzbandriß

Hallo,

mich würde der heutige Zustand des Hundes interssieren. Somit schreibe ich diese Zeilen an den Ursprungsverfasser dieses sehr guten und sehr Informativen Artikels.

Wir haben einen 2-jährigen Altdeutschen Schäfehrund mit Kreuzbanriß hinten Rechts. OP Termin ist am 13.01.2011, die Wahl zwischen TTA und TPLO wird erst nach Inaugenscheinname des Gelenkes getroffen. Aus unserer Sicht klingt dies vernünftig, wobei usn wohl die TPLO die liebere Variante wäre. Die Tierklinik Wiesloch hat jedoch einen unbestrittenen guten Ruf nach Aussage unseres TA sowie einigen Hundebesitzern aus der Umgebung.

Danke für die Antwort an den Ursprungsverfasser dieses Artikels falls er dies überhaupt liest.

TPLO

weihnachten anstatt mit der familie zu feiern, müssten wir zum tiernotarzt fahren. unser 10jähriger schauzer-mix (42kg) konnte nicht aufstehen. wir waren bereits in behandlung, die diagnose kreuzband anriss war uns bekannt. wir dachten, jetzt ist es gerissen. dr. pingen aus pulheim hatte an dem tag notdienst und als wir die praxis betreten haben, war mir klar, wir sind bei einem "knochen-doktor". überall skelette, bilder verschiedener operationen... nach der untersuchung eine op-empfehlug! woche später bin ich zum haus-tierarzt gefahren, um dies zu besprechen. dort bin ich in der entscheidung bestätigt worden. es waren/sind aber noch offene fragen... mein hund ist schwer, alt...eigentlich wollte ich ihn eine op ersparen, habe mich aber nach einem neuen langen gespräch mit dr. pingen entschlossen die op zu machen. tplo oder tta... der termin steht fest: 12.01.11.

ich hoffe, es wird alles gut laufen...

gosia aus köln

Auch wir haben Probleme

Gestern abend ist bei uns das gleiche eingetreten, nach einem kleinen Abendspaziergang hat unser Hund auf einmal einen kurzen Mieker getan und zog sein Bein hoch. Ich habe zuerst massiert und eingerieben. Heute morgen sind wir dann sofort zum TA gefahren. Sein Verdacht : Kreuzbandriss.

Unser TA erklärte uns aber, da ein Kreuzband nicht immer sofort im ganzen reisst, könnten wir Glück haben und mit Aufbauspritzen dieses Kreuzband wieder hinbekommen. Ansonsten müssten wir ebenfals operieren lassen.

Also heute morgen hat er diese Spritze bekommen und seit ca. 30 Minuten fängt er ganz zaghaft an sein Beinchen zu belasten. Drückt uns die Daumen!!! Wenn innerhalb von 3 Tagen eine Besserung eintritt, brauchen wir keine OP sondern noch 3 weitere Aufbauspritzen.

LG Manu

Kreuzbandanriss

Hallo!

Mich würde interessieren, was das für Aufbauspritzen sind, die Ihr Hund da bekommt.

Mein 3-jähriger Rüde hatte vor 8 Wochen einen üblen Zusammenstoß mit einer jungen, ungestümen Hündin und seitdem ist sein linkes Kreuzband angerissen. Es hieß laut Haustierarzt und Tierklinik, 6 Wochen Schonung an der Leine und Entzündungshemmer (Metacam). Nun ist er schon seit zweieinhalb Wochen von den Entzündungshemmern runter und ich lasse ihn auch wieder von der Leine, aber noch nicht zu anderen Hunden. Ich habe allerdings das Gefühl, es ist absolut nicht in Ordnung und sein Gewicht ist immer auf die rechte Seite verlagert. Auf den ersten Blick sieht alles normal aus, er tritt auf die linke Pfote auf und läuft "normal". Aber, wenn man ganz genau hinsieht, belastet er das linke Hinterbein gar nicht wirklich.

Mich würde interessieren, ob jemand hier weiß, ob ich dem Hund durch zu langes Warten mit der OP womöglich eine Schädigung der rechten Hüfte oder des rechten Knies zumute. Ich bin berufstätig und möchte ihn am liebsten erst operieren lassen, wenn ich auch in den ersten Wochen komplett zu Hause bin. Dies wäre entweder Ende Februar bis Mitte März für 3 Wochen der Fall oder im gesamten April für 4 Wochen. Bis dahin sind es allerdings noch einige Wochen und ich habe Gewissensbisse, meinem Hund Schmerzen zuzufügen, wenn ich so lange warte. Hat jemand einen guten Rat für mich?

Wir haben unsere OP hinter

Wir haben unsere OP hinter uns. es gab keine Komplikationen und es verläuft bisher alles super gut. Was uns auffällt ist, dass der Eingriff unseren Hund mitnimmt. Er merkt, dass irgendwas nicht stimmt und ist zu Anfangs etwas phlegmatisch zu Hause gewesen. Dies hat sich nach 1 Woche aber gelegt.

Man sollte die OP so früh als möglich machen lassen, da je nach schwere der Schädigung des Bandes andere Dinge im Knie in Mitleidenschaft gezogen werden können. Allerdings ist es nach unseren Erfahrungen gut, wenn man die ersten Tage zuhause ist oder jemanden hat der Ihn beobachten kann.

Na wir hoffen weiterhin auf das Beste.

Von TPLO über die laterale

Von TPLO über die laterale Fixation, Aufbauspritzen und die patentierte Methode des zementfreien Kniegelenks nach Dr. Hach in Frankfurt!

 

Hallo.

Kurze Antwort zum Thema Hüfte/Rücken:

Ja- wenn man damit wartet, wird durch die Fehlbelastung der Rücken stark in Mitleidenschaft gezogen. Meiner hat mit seinen inzw.4,5 Jahren noch zusätzliche Beschwerden im Rücken und Hüftbereich. Es fing bei ihm mit einem Jahr ca.an,. Diagnose: Kreuzbandriss auf beiden!!! Seiten

Habe einen sehr aktiven Dobi, der schon zahlreiche Untersuchungen und insg. 5 OP`s an bd. Kreuzbändern in verschiedenen Methoden hinter sich hat, zusätzlich starke Arthrose.

  1. Erst Aufbauspritzen- die haben nicht wirklich lange was gebracht
  2. OP1:   Dann TPLO links in der UK in Giessen: Dort fing er sich einen MRSA!!! im Knochen und wäre hinterher fast gestorben. Auch so kann ich diese Klinik nur für Pferdehaltung empfehlen :-((( Der größte Fehler überhaupt!!! Der Hund war nur noch ein Häufchen ELEND. Abgemagert bis auf die Knochen! 12 Tage Aufenthalt, danach bei der Neu-OP nochmal 7. Nie wieder würde ich mich darauf wieder einlassen. Nur noch ambulant! Das ist so eine große psychische und unnötige Zusatzbelastung fürs Tier, woran iwelche Kliniken zusätzlich Geld durch stationären Aufenthalt verdienen! Nie wieder tue ich dem Hund das an.
  3. OP2:   Dann direkt erneute OP an demselben Bein/Knie.
  4. Dann wochenlang stärkste Antibiose und Schmerztherapie. Nach 4 Monaten stelte sich endlich doch Erfolg ein. Seitdem belastet er links wieder voll.
  5. OP3:   Dann rechte Seite in Hamburg mit der Methode der lateralen Fixation. Das war ein Mischerfolg. Er war schnell wohlauf und belastete zeitweilen etwas, aber nach wie vor unter Schmerzen. Kleine OP mit geringem Erfolg aufgrund seiner Größe, Aktivität und Gewicht (48 kg). 
  6. Plötzlich dicke Beule an der operierten Stelle , Diagnose: Fadenunverträglichkeit rechts von der Methode der lateralen Fixation.
  7. OP4:    Dann erneute OP mit Beseitigung des Bandes (und somit Hinfälligkeit der Methode und des Erfolgs der lateralen Fixation)---- das habe ich in der Klinik in Frankfurt  (ehemals Dr. Hach) diagnostizieren und entfernen lassen; dort wird bei Hunden die starke Arthrose oder schon mehrfache OP`s im Bereich des Kreuzbandabrisses/ Knies oder Beckens haben, patentierte, super geniale Methoden verwendet unter sehr guten (eigentlich selbstverständlichen) Hygienebedingungen gearbeitet.

Laut Dr. Hach musste ich noch 1,5 Jahre warten, solange wars noch vertretbar und jetzt hat mein Hund am 9.6.11 den hoffentlich letzten Termin zur OP links...! Wollen mal das Beste hoffen.

 

Liebe Grüße

Es ist viel schief gelaufen, aber auch einiges gut.

 

Wichig: Aufbauspritzen können kurzzeitig wirken und sind bestimmt besser als gar nichts, aber langfristig ist nur TPLO o. ä. sinnvoll.

Aufbauspritzen

Liebe Manu!

Was sind das für Aufbauspritzen? Kannst Du uns bitte mal den namen verraten, was Dein Hund bekommt? Kann man die auch nach einer Kreuzband-OP bekommen, dass es besser heilt?

Meine 15- jährige Jack Russel Terrier Dame hat es vor 3 Wochen leider geschafft sich einen Kreuzbandriss samt loser Kniescheibe anzulachen! Als der OP-Termin feststand bekam sie 2 Tage vorher ganz schlimme Bronchitis mit Kehlkopfentzündung. Sie bekam Schmerzmittel, die sie mittlerweile aber erbricht! Wenn Jule mal krank war, dann immer mit Magen-Darm-Problemen und insofern kommt eigentlich eine medikamentöse Behandlung nicht in Frage, da es auch die Methode wohl gibt bei älteren Hunden

Aus einem anderen Forum von Jonny verfasst:
Liebe Mausi! In Anbetracht der Gewichtsklasse und des Alters deines Hündchens ( 10 Jahre , 5 kg ) ist eine konservative Behandlung mit Schmerz-/Entzündungshemmern und evtl. Anabolikum eine gute Alternative zur operativen Versorgung.
Gerade so kleine Hunde laufen nach einer Kreuzband- und Patella-OP auch nicht unbedingt wesentlich besser, da sie sich schnell angewöhnen, beim leichtesten Zwicken im Gelenk diese Gliedmaße zu entlasten - so kleine Hunde laufen ohne Probleme mit drei Beinen! Gruss Jonny

Nun ja! Das wird wohl ein Yorkshire Terrier sein oder ähnliches und ist sicher nicht mit einem Jack Russel zu vergleichen, davon mal abgesehen. Klar kenne ich den Tierchirugen, der sie operiert und ich hatte ein langes Gespräch noch mit ihm über meine Bedenken, andere Therapien usw.
Er hat versucht mich zu beruhigen und klar weiss ich, da er Jule ja schon länger kennt, dass er die alte Dame nicht einfach so auf seinen OP-Tisch legt. Er hat keine Bedenken und meinte, dass man es so auf keinen Fall, wegen der Spätfolgen, lassen kann! Hatte mir von einem Fall berichtet in seiner Praxis, dass Hundebesitzer ihren Hund nicht haben operieren lassen wollen, trotz eindeutiger Diagnose und nach nem halben Jahr kamen sie wieder und da konnte er den Hund nur noch erlösen!

Er meinte, sie ist top fit, für ihre 15 Jahre sehr vital und sträflich wäre es, trotz des Alters sie nicht operieren zu lassen! Ich sehe ja, dass sie auch leidet! Mir graut nur was nach der OP ist?

Wie sind da die Erfahrungen?

Liebe Grüsse von Julia

alles gut überstanden

hallo,

vor zwei wochen ist unser hund operitert worden und ich muss sagen, die ersten tage, noch mit dicken verband waren ganz schön anstrengend. es ist auf jeden fall gut zu hause zu bleiben! jetzt, seit 5 tagen sind die fäden gezogen und er läuft ohne verband. mit der belastung ist sehr unterschiedlich. mal läuft er auf drei beinen (besonders morgens, kurz nach aufstehen) und daußen läuft er fast normal. die ganze reha dauert noch lange, es ist uns bewußt, aber wir hoffen, auf ein leben ohne schmerzmittel und mit einen schmerzfreien hund!

Alles gute für alle vierbeiner und die besitzer!

 

gosia aus köln

tplo

Hallo, unser Windhund hatte im Jahr 2008 einen Bänderriss, ich war bei 4 oder 5 Tierärzten und habe mich beraten lassen und ich habe in Stade einen Arzt gefunden der die Tplo vorgenommen hat, da auch ich berufstätig bin war es eine harte Zeit aber ich habe es zeitnah machen lassen, nach der Op hatte unser Hund einen Gips für einen Tag der konnte von unserm Haustierarzt entfernt werden danach durften wie nur nach Zeitplan mit den Hund raus erst 5 Minuten und dann steigen, wir mussten ständig zur Nachkontrolle und ich musst gute 250 Kilometer pro Fahrt zurück legen aber es hat sich gelohnt der ganze Aufwand gut 5-6 Monate später war das Bein wieder belastbar wie zuvor, ach ja wehrend ich arbeiten musste habe ich ein Zimmer ausgeräumt und den Hund dort untergebracht damit er nirgends raufspringen konnte und ansonsten habe ich ihn immer getragen jede Treppe jede kleinste Stufe, Schmerzmittel und Antibiotika hat sie bekommen und der gemeine Trichter um den Kopf war wohl das schlimmste für den Hund also Fazit wenn man sich an die Vorgaben des Tierarztes hält wird es gut ich habe keinen Euro bereut. Ach ja wir sind sogar im Sommer mit dem Hund in den Urlaub gefahren aber da waren die Fäden schon gezogen, sie durfte aber immer noch nicht Springen. Liebe Grüße aus Lübeck und allen Betroffenen alles Gute und Gut Genesung für die Fellnasen

OP

Hallo, ich habe weiter oben schon mal was eingestellt.

Wir sind jetzt 3,5 Wochen nach der Op etwas ratlos. Unser Hund fängt an zu lahmen obwohl wir alles wie vom Arzt vorgegeben umgesetzt haben.

Außer Physiotherapie halten wir uns sehr genau an alles.

Kennt Ihr solche Symptome auch? Wir vermuten, dass es mit der Dehnung der Patellasehne zu tun haben könnte und haben morgen einen Arzttermin zu schauen. Narbe und sonst alles Ok, reinschauen kann man leider nicht.

Mal sehen.

Grüße

 

Kreuzbandriss beim Hund

Hallo, mein Name ist Katrin. Ich habe einen 12jährigen Pittimischling, der seit kurzem lahmt und laut Tierarzt einen Kreuzbandriss hat. Der Tierarzt sprach davon, die Muskulatur am Knie zu straffen, in dem diese genäht wird und somit dem Knochen mehr halt geben soll.

Kennt jemand diese OP? Soll 400 € kosten. Macht das Sinn? Ich denke da dann doch an Athrose, die dann entstehen könnte.

Wer weiß was?

Gruß Katrin

Das macht gar keinen Sinn!

Das macht gar keinen Sinn! Hilft vllt. nen paar Monate. Das Geld würd ich mir sparen, und lieber für ne gescheite Methode einsetzen. Glaube mir, ich weiß wovon ich sreche......... LG

Komplikationen nach erster und zweiter Kreuzbandriss-OP

Bin gerade auf dieser Seite gelandet.
Meine kleine Maus, 39 kg, hat hinten einen Kreuzbandriss.
Erste OP Bandersatz. 3 Tage später erneutes Humpeln.
Diagnose: Riss- oder Anriss des Bandes.
Erneute 2. OP eine Woche danach. Dort wurde festgestellt, dass das Band gerissen ist.
Nach der 2. OP ein Tag später wieder humpeln.
Diagnose: Instabilität.
Bis heute keine Besserung.
Jetzt muss sie wieder operiert werden!
Der Arzt (in einer guten Tierklinik) hat soetwas noch die erlebt und kann sich das auch nicht erklären.
Bin deshalb gestern nach Hannover zur Uniklinik.
Dort haben sie mir geraten eine Kapselraffung und Fasziendopplung machen zu lassen. Der OP-Termin ist in 2 Tagen.
Die Ärztin meinte nach Rücksprache mit dem Professor, dass die anderen Implantate, die noch drinne sind, evtl. eine Entzündung verursacht haben und es besser ist, wenn alles rausgenommen wird (Zur Info: bei der ersten OP wurde eine andere Technik benutzt als bei der 2. OP).
Also keine Fremdkörper. Klar mache ich mir Sorgen ob das alles richtig ist. Aber kann man sich immer so sicher sein? Im Internet habe ich einige Sachen gelesen. Nicht so gute. Verunsichert mich.
Ich würde gerne mehr Erfahrung hören von anderen, die eine konventionelle OP-Methode haben machen lassen.
Wie hat es der Hund überstanden? Wenn es auch positive Meinungen gibt würde ich sie gerne hören.
L.

Selbes Problem 2 OP nach Bandersatz

Hallo Lady,
wie ist die OP gelaufen? Mein Hund (25 Kilo Mali) soll auch in Hannover eine OP bekommen.
Gelenkstraffung und Entfernung des künstlichen Bandes.
Am Knie hat sich eine riesige Beule gebildet und die Ärzte in Hannover meinen, dass künstliche Band muss raus. Sie humpelt nicht und das andere Knie mit der gleichen OP ist OK. Unser Hauptproblem, seit der 2. OP juckt sie sich ohne Ende. Es wird eine Allergie evtl. gegen das künstliche Band vermutet.
Hat jemand Erfahrung damit? Vielen Dank für eine Antwort.
Grüße
Chica

Kreuzbandriss

Hallo und guten Morgen,

wie ist denn damals der Kreuzbandriss bei Eurem Mastiff ausgegangen.
Habt ihr den Burschen operieren lassen oder es lieber konservativ
ausprobiert. Wenn OP wie war denn der Verlauf danach.
Eine Nachricht wäre toll.

LG
Tina

Kreuzbandriss

Von wegen, dass ein Kreuzbandriss nur bei jüngeren bis mittelalterlichen Hunden auftritt! Meine Seniorin hat dieses nun im stattlichen Alter von
15 Jahren geschafft sich einen anzulachen und ich bin ziemlich verzweifelt!!! Momentan lebt Julchen (Jack Russel Terrier) von Schmerztabletten, weil sie sich 2 Tage vor der OP eine ganz schlimme Bronchitis mit Kehlkopfentzündung zugezogen hatte (als ob sie geahnt hätte, dass sie unters Messer kommt). Der Husten war so schlimm, dass ich dachte, sie erstickt. Klar, dass man bei einem akuten Infekt nicht operieren kann. So wurde die OP verschoben. Bei dem zweiten OP-Termin war der Husten zwar büschen besser, aber er war nicht weg und so wurde die OP wieder verschoben! Nun ist der Husten weg und eigentlich steht die OP an und nun machen mich alle verrückt, ob es sich noch lohnt Julchen im Alter von 15 Jahren operieren zu lassen, weil ihre Tage ja gezählt wären! Eigentlich gehe ich davon aus, dass sie wenigstens noch bis 17 jahre durchhält - wehe nicht!!! Jedenfalls meinen Freunde und mein Partner, das Risiko in dem Alter wäre zu hoch und ob es sich noch lohnt usw. und sie würden es lassen!Ich sollte es so lassen und ihr diese OP ersparen. Mein Freund meinte sogar zu mir, ich wäre OP-geil, dass ich meinem armen Julchen das noch zumuten muss!!! Darum geht es doch aber nicht und klar ist die Angst riesig, dass sie die OP nicht übersteht!

Beim laufen verdreht sie hinten das Knie seitlich und humpelt! Die Schmerztabletten schlagen auf den Magen und das kann es doch auch nicht sein oder?

Laut Aussage des Tierchirugen, den ich gut kenne und der in Berlin einen sehr guten Namen hat (Dr. Martin Köhle, Spandau) wendet er die Kapselstraffung nach Menziger oder Meuziger an? Noch nie gehört, ehrlich gesagt! Hat einer von Euch diese Methode schon gehört und Erfahrung damit?

Habe um Rückruf gebeten, denn er steht gerade im OP! Mal sehen was er mir zu sagen hat! Klar habe ich vertrauen zu ihm, sonst würde ich ihm Julchen nicht anvertrauen aber die Angst bleibt! Schliesslich ist sie ja nicht mehr die Jüngste!!!

Nun hat der Tierchirug angerufen und wir haben lange geredet! Da er Jule ja nun auch schon paar Jahre kennt, teilt er die Befürchtungen nicht! Sie ist mops videl und die Narkose ist schonend für alte Tiere samt Herz, meinte er! Neuer OP Termin ist nun Donnerstag um 11 Uhr!!! Er meinte, dass es eher sträflich wäre, es so zu lassen und die Folgen! Da Julchen aber fit ist hat er da keine Bedenken! Wie tröstlich! Zudem muss ich sagen, dass Dr. Martin Köhle kein Abgreifer ist und nicht einfach so operiert! Ich kenne ihn schon Jahre und alle, die dort ihre Tiere sprich in dem Fall Hunde operiert haben lassen, waren sehr zufrieden! Auch mit seinen Preisen ist er weit unter sämtlichen Tierärzten! Neulich nahm er für 2 Röntgenbilder, 1x Ultraschall und intensive Untersuchung samt Spritze und Medikamente knapp 93 Euro!!!! Ich hatte auch gedacht, dass er sich verrechnet hatte, aber er ist wie gesagt keiner, der einem das Geld aus der Tasche zieht, wie viele andere oder unnötig operiert!
Das ganze Team von ihm ist zauberhaft incl. seiner einer!!!

Nun bin ich ja mal gespannt!!! Das schlimmste, wie ich von Euch allen gelesen habe ist wohl das Hinterher! Das wird noch lustig!!!

Gute Ratschläge nehme ich liebend und dankend entgegen!!!!

TPLO und nun beim 2. Bein auch oder lieber nicht.....

Ich habe mich auch für die TPLO entschieden, nachdem ich bei mehreren Kliniken vorgesprochen hatte.

Die OP verlief gut, nach 2 tagen sogar zarte Belastung beim gehen. Aber nach 10 Tagen tägliche Verschlechterung, bis dann schlimmer war, als nach dem Bandriß.
Also wieder in die TK.....Not-OP, da sich eine riesige Flüssigkeitsbeule gebildet hatte. Klar, war es ein Samstag und mein Hund sollte bis Montag in der TK bleiben. Dann kam der Anruf: Es wurde ein MRSA Keim festgestellt. Mein Hund muß in Quarantäne bleiben.......4 Wochen lang!
Täglich rief ich an, wußte ich ja, um die Kompliaktionen. Kommt der Keim in den Knochen (Amputation) oder in die Lunge (tödlich).

Immer wurde mir gesagt, besuchen ging schlecht, da mein Hund das nicht verstanden hätte, alles wäre gut. Später erfuhr ich dann, das sie ununterbrochen gebellt hätte, in der Box rumtobte und sprang, sich mehrfach den Trichter ausgezogen hatte, im Kot lag, das sie gebadet werden mußte.

Als ich meinen Hund abholte, hätte ich heulen können. So abgemagert, das selbst die Wirbelknochen einzeln erkennbar waren, voller blutiger geschwollener Schwielen. Selbst die Handgelenke waren geschwollen und noch heute kann sie nur rauchig bellen.
Die Pfoten blutig gekratzt und selbst die Nase/Schnauze war offen, weil sie gegen die Gitterstäbe "gekämpft" hatte.

Nein, meinen Hund lasse ich auch dort nicht mehr! Die Betreuung ist einfach nicht gegeben!
Aufgrund des MRSA Keimes mußte das Implantat entfernt werden. Und wieder hatte sie genau die gleiche Infektion. Diesmal betreute ich steril zuhause, mit oft täglichem Verbandswechsel (Drainage) in der TK.

Jetzt geht es wieder gut, aber das 2. Band sieht schon so aus, als wäre es eingerissen.

Was soll ich tun?
Ein TA sagt: Tipe Rop
einer meint: Swivekock
Oder doch TPLO?

Denn, sollte sie wieder eine Infektion bekommen, sollte immer das Implantat entfernt werden.....nur käme das künstliche Band raus, wäre das Knie ja wieder "kaputt" und dann müßte ich eine TPLO machen lassen.

Was nun?
Band? Evt. Unverträglichkeit? Nach-OP?
Oder TPLO...hier wieder die Keim-Panik.

TPLO 12 jahre alte Rotweiler-Schäfer-Hündin

Unsere Hündin 40kg erlitt Ende Oktober einen Kreuzbandriss im hinteren re. Lauf. Trotz bestehender Arthrosen in den Ellbogen vorne und sowieso schon ständiger Gabe von tgl. 7,5mg Meloxicam (humanpräparat-ist viel billiger als das vet.) haben wir die TPLO machen lassen. Nach anfänglichen Problemen mit der Wunde, Keime sind leider eingedrungen weil sie sich gleich nach der OP in den Schotter fallen ließ - also VOSICHT Hund nicht niederlegen lassen, ist der Verlauf nun ausgezeichnet. Sie belastet das Bein recht gut, hinkt nur noch wenig. Nach 6 Wochen begannen wir weiter Gassi zu gehen. Sie kann leider sowieso nicht recht weit wegen der Ellbogen. Mittlerweile hat sich aber der Muskel wieder gut aufgebaut. Es geht ihr SUPER! Operiert wurde in der Tierklinik Wels / Austria -OÖ von Dr. Schwingshandl

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