Herbstgedanken

Wenn ich so in der Früh Gassi gehe, kommen die Nebelschwaden auf einen zu. In der Ferne sehe ich nur die Umrisse von6 Gestalten. Erkenne aber am Schritt die Hundefrauen aus Behringersdorf. Doch schon hat sie der Nebel wieder verschluckt. Irgendwie ist es momentan schon sehrgeheimnisvoll in der Natur . Wir sind wieder alleine. Es riecht nach Mist, der ausgefahren wurde. Die Blätter rascheln unter den Füßen. Die Eicheln fallen von den Bäumen. Heuer sind sie nicht so groß, wie vor einem Jahr. Wenn man darauf achtet, sieht man den Zyklus jedes Jahr aufs neue. Egal was die Menschheit auch alles anstellt. Die Natur geht ihren Gang. Ich laß die Ayla nicht mehr aus den Augen. Denn sie war in der Pegnitz wieder einmal abgerutscht und kam nicht mehr selber hoch. Auf diese Art möchte ich sie nicht verlieren. Da Susi nun taub ist, brauchtauch sie meine ganze Aufmerksamkeit.

Jogger überholen uns - und verschwinden gleich darauf im Nebel .... Die Radfahrer steigen in die Pedale. Sie haben schon Ihre Handschuhe an.

HerbstDie Farben. Das Rauschen der Bäume. Die Blätter auf der Pegnitz - wohin treiben sie? Wir ziehen unseren Weg. Leise. Um die Natur nicht zu stören. Die Biber fällen weiter die Pappeln. Die dann in den Kronen der anderen Bäume hängen bleiben.

Melancholie im September, war ein Schlager, in meiner Jugend. Danach haben wir immer getanzt. Kennen Sie das Lied ? Schade, dass es nicht mehr gespielt wird. Auch solche Gedanken überkommen mich. Es ist schön solche Erinnerungen zu haben.

Es tut gut, wenn man mit sich und der Natur eins werden kann. Ich brauche keine Hektik. Die kommt noch Früh genug. In 4 Monaten ist schon " Heilig drei Könige ". Das Weihnachtsfest ist schon lange vorbei. Das neue Jahr dreht wieder sein neues Rad. Was wäre wenn? Wir nicht mehr laufen könnten? Uns würde eine große Welt verschlossen bleiben. Die Jahreszeiten. Der Lauf der Zeit ist nicht aufzuhalten. Wir sind mittendrin. Als Gast auf Erden.

Wenn wir um die Ecke biegen, warten schon die Tiere auf uns. Die Darleen wiehert. Die Ziegen kommen zum Zaun. Selbst die Susisau schaut unter dem Stroh vor. Um zu riechen, was es nun Feines gibt. Die Falläpfel kommen auch noch schnell ins Gehege rein. Dann ist es Zeit, wieder weiter zu wursteln ...

Es war ein schöner Morgen heute Morgen

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