Harntreibende Teesorten selbst hergestellt

Beachten Sie unbedingt: Die Tees werden aus Heilpflanzen gemischt. Die "Kräfte der Natur". Sie sollten in der Apotheke gekauft werden. Der Apotheker bürgt für die Qualität. Heilpflanzen darf nur er anbieten und verkaufen. Sie müssen nach Reinheit und Gehalt dem Gesetz entsprechen.

Teetrinken, das klingt irgendwie harmlos. Aber darüber sollte man nicht vergessen, dass es sich beim Heiltee um ein wirksames Arzneimittel handelt. Das mit gleicher Sorgfalt wie ein Medikament angewendet werden muß.

Deshalb denken Sie daran:

  • Die strikte Dosierung einhalten.
  • Den Tee sorgfältig zubereiten.
  • Schwangere sollten auf keinen Fall abführende, harntreibende oder stark anregende Tees trinken.
  • Bei Kinder befragen Sie erst den Arzt.

Nachfolgende Tees trinkt man bei Harnverhalten, z.B. Brennen beim Wasserlassen oder Blasen - und Nierenentzündung.

  • 20 g Löwenzahnwurzel.
  • 10 g Schachtelhalm.
  • 10 g Hagebuttenschale und Kerne.
  • 10 g Pfefferminzblätter.

oder

  • 20 g Goldrutenkraut.
  • 10 g Bohnenschale ohne Samen.
  • 10 g Brennnesselblätter.
  • 10 g Pfefferminzblätter.
  • 10 g Holunderblüten.

oder

  • 10 g Buchkraut.
  • 10 g Goldrutenkraut.
  • 10 g Hauhechelwurzel.
  • 10 g Petersiliewurzel.

Zubereitung - So wird es gemacht:

3 Teelöffel überbrüht man mit 1/2 l heißem Wasser. Es sollte nicht mehr kochen. 5 Minuten ziehen lassen, dann den Tee abseien. Je nach Geschmack ungesüßt, süß oder mit Zitronensaft verfeinern. In eine Thermoskanne füllen.

Einnahme

Langsam Schluck für Schluck, über den Tag verteilt, trinken.Diese Teemischungen werden stets kurmäßig angewandt.

  • Das heißt: 2 - 3 Wochen trinkt man täglich, eine dieser Teemischungen.
  • Danach pausiert man 2 - 3 Wochen.
  • Danach beginnt die Kur von vorn.
  • Solange bis eine Besserung eintritt.

Sollte in dieser Zeit schon eine Besserung eingetreten sein, die Kur noch nicht unterbrechen. Denn diese Heilkräuter sind gesund. Sie spülen die Nieren durch und stärken das Immunsystem. Sie vermeiden somit einen Rückfall.

Bei einer akuten Erkrankung sollte immer der Arzt aufgesucht werden. Nebenwirkungen sind keine bekannt. Es sei denn, bei einer Pflanzenallergie, gegen eines der Heilkräuter.

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