Studenten sparen
Bei
Handyveträgen können Studenten mittlerweile eine Menge Geld sparen. Allerdings muss sich der Sparwillige dabei zunächst durch den Tarifdschungel quälen und die einzelnen Angebote sorgfältig vergleichen.
Die grossen Anbieter ziehen mit
Erfreulich ist dabei, daß die vier grossen Netzanbieter alle spezielle vergünstigte Studententarife anbieten. Neben unterschiedlichen Paketpreisen gibt es auch Varianten, wie zum Beispiel auf die Grundgebühr angerechnete Gesprächsguthaben. Darüberhinaus werden stets besondere Extras angeboten, wie zusätzliche Frei-SMS oder verbilligte Handys.
Selbsteinschätzung ist wichtig
Bei den Paketangeboten mit zusätzlichen Inklusivminuten ist es wichtig, das eigene Gesprächsverhalten richtig einzuschätzen. Denn: nicht genutzte kostenlose Gesprächszeit kann nicht in den folgenden Vertragsmonat übernommen werden und verfällt. Gegebenenfalls ist es sinnvoller auf herkömmliche Flatrates zurückzugreifen.
Prepaid oder Vertrag
Um böse Überraschungen wie unerwartet hohe Handyrechnungen zu vermeiden, kann die Nutzung von Prepaid-Angeboten eine sichere und preisgünstige Alternative sein. Hier kann man nur bereits bezahltes Guthaben verbrauchen ohne das Risiko, über die eigenen Verhältnisse zu leben. Mittlerweile gibt es extrem günstige Prepaid-Tarife bei den grossen Discountermärkten oder bei anderen Billianbietern wie zum Beispiel Simyo.
Besondere Innovation: Youni
Studenten der Technischen Universität Dresden haben im April 2007 speziell für Hochschüler einen eigenen Handydiscounter in den Markt eingeführt. Zwar sind bei Youni die Gesprächsminuten in externe Netze mit 16 Cent pro Minute teuerer als bei Simyo, Fonic und BLau mit jeweils 9,9 Cent. Jedoch bietet Youni die Möglichkeit der kostenfreien City-Option. Hier kann sich der Kunde eine Stadt auswählen, in deren Vorwahlbereich er zum netzinternen Tarif von nur 6 Cent pro Minute telefonieren kann.