Deutschland, wo 1917 die ersten Regeln für Feldhandball formuliert wurden, gilt als Ursprungsland der Sportart. Ursprünglich als Spiel auf fußballgroßen Feldern entwickelt (Feldhandball), wurde er etwa ab 1965 mehr und mehr vom Hallenhandball verdrängt. Heute wird Handball von Frauen und Männern nur noch in einer vom Feldhandball abweichenden Form auf kleineren Feldern und fast ausschließlich in Hallen gespielt. Die Regeln für Feldhandball wurden 1927 international übernommen, 1928 entstand die International Amateur Handball Federation, die 1946 unter Weglassung des Wortes »Amateur« in IHF umbenannt wurde. In Deutschland wurden 1991 nach Zusammenschluss des DHV der DDR und des DHB (weitergeführt als DHB) die ersten gesamtdeutschen Meisterschaften nach der Wiedervereinigung ausgetragen. Heute ist die Toyota Handball Bundesliga die wohl beste Liga der Welt. Sie besteht aus 18 Vereinen, die um die deutsche Meisterschaft spielen. THW Kiel, HSV Hamburg und SG Flensburg-Handewitt sind die bekanntesten Handballvereine Deutschlands. Sie dominierte in den letzten Jahren auch die Handball-Bundesliga. Traditionell sind die deutschen Vereine auch in den europäischen Wettbewerben stark vertreten und sehr erfolgreich. Im Jahr 2007 fand die Handball-Weltmeisterschaft der Herren in Deutschland statt. Sie löste in der Bevölkerung eine große Begeisterung für den Sport aus. Begleitet vom Handball-Boom wurde die deutsche Handball-Nationalmannschaft schließlich auch in Köln Weltmeister. Sie gewann das Finale gegen Polen mit 29:24 durch. Doch sie konnte in den letzten Jahren an diesen Erfolg nicht mehr anknüpfen und hat deutlich an Bedeutung verloren. Innerhalb von Europa hat sich der Handball Sport längst etabliert. Experten sind sich auch einig, dass diese Sportart in den kommenden Jahren auch weitere Kontinente erreichen wird. Aktuelle Ergebnisse, Statistiken zu den Handball Serien und Informationen zu den einzelnen Mannschaften erhalten interessierte Personen auf einem Sportportal, welches sich mit diese Sportart befasst.