Im Google Blog gelesen: Trotz neuen News-Websites sind die USA immer noch Zeitungsleser. Pro Woche lesen ca. 3/4 der Erwachsenen mindestens eine Ausgabe einer Zeitung. Das macht zusammen rund 115 Millionen Leser (traumhaft für jede Website:) Darum werben natürlich viele Firmen in der Presse. Und darum wird AdWords - erstmal für Advertiser aus den USA - auf den Print-Bereich erweitert.
Wie das geht? Werbetreibende wählen online die Zeitungen aus, in denen sie werben wollen. Sie geben Gebote für den gewünschten Anzeigenplatz ab. Während im AdWords Verfahren die Plätze dann versteigert werden, ist es hier etwas anders: Nicht Google, sondern die gewählten Zeitungen entscheiden, was wohl heißt, daß sie nicht zwingend das höchstpreisige Angebot nehmen - aber welches dann? Jedenfalls, sie nehmen Anzeigen an oder lehnen sie ab und benachrichtigen die Bieter über ihre Entscheidung. Ist eine Anzeige gedruckt, kann man eine Kopie davon in der AdWords Verwaltung sehen.
Natürlich kein Wort über Provisionen für Googles Vermittlungsdienste. Ist ja auch nicht wichtig:) Bleibt nur abzwarten, ob diese Erweiterung sich lohnt oder (sich) ähnlich wie die Radio-Ads verläuft.