Ein Zuhause für viele Tiere - Mein Gnadenhof

Unser "Neuzugang" im Gnadenhof ist eine Elster. Doch bestimmt! Ich bemerkte Sie schon ein paar Tage. Sie flog über die Ziegen und dem Pony hinweg. Schaute mir zu. Ich mag alle Tiere. Egal ob es nun Nesträuber sind, oder nicht. Sie haben auch Ihren Sinn und Zweck, hier auf der Erde.

Heute war kein schönes Wetter. Der Sturm peitsche den Regen vor sich her. Aber was sein muß, muß gemacht werden. So zog ich mir die Gummistiefel an und ging zum Gnadenhof rüber.

Da sah ich die Elster wieder umherfliegen. Aber diesmal nur im Trockenen. Unter dem Sechseckpavillon. In dem Augenblick hatte ich das Wort "Fuß" im Kopf. Ich sah zu Ihren Füßen und musste sehen, dass sie nur auf einem Bein stand. Ihre Augen sahen in meine. Ohne Furcht. Nur etwa anderthalb Meter entfernt . Ich mußte mit der Elster reden. Der neue Zugang mußte doch begrüßt werden. Hätten Sie auch so reagiert?

Ich holte eine Futterschüssel und befestigte sie am Zaun, unter einem Vordach. So konnten die Ziegen und das Pony nichts vom Weichfutter wegnaschen. Da die Dohlen ein Spezialfutter bekommen, mit Kleintieren, habe ich dies vorrätig.

Was soll ich Ihnen schreiben ? Eine halbe Stunde später saß die Elster auf den Sägespänen Packungen und holte sich einen Schnabel voll Futter nach dem anderen.

Können Sie sich meine Freude vorstellen ? Sie hat das Futter gefunden! Nun kann sie ohne Sorgen den Winter bestimmt gut überstehen. Denn die Natur kann grausam sein. Wer krank ist, wird zurückgedrängt und kommt, in der Rangordnung, nur noch zum Schluss dran.

Was will uns der Rabenvogel sagen ? Er hat eine sehr lange Vergangenheit. Auf der ganzen Welt werden Sagen über ihn erzählt .

Wer nicht weiß, wie eine Elster aussieht : http://de.wikipedia.org/wiki/Elster Aber erschrecken Sie nicht über die Länge des Beitrages !

 

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