Die Unfallgefahr lauert überall

Wer einen Garten hat, weiß dass ab und zu die Bäume ausgeschnitten werden müssen. Früher bin ich auch, mit der Kettensäge bewaffnet, auf die Bäume gestiegen...  Heute nicht mehr

Ich möchte Ihnen nur raten, auf einen gesicherten Leiterstand zu achten. Am Besten ist es wohl, sie anzubinden. Mein Mann hat sich einmal, an einer Aluleiter, den Ellenbogen so aufgeschnitten , dass ich den Knochen sehen konnte. Er stand unter Schock und wollte partout nicht in die Unfallklinik gefahren werden. Kaum traten wir durch den Klinik Eingang, löste sich der Schock auf. Das Blut kam in Strömen herraus...

Vor ein paar Tagen war bei uns auch das Ausschneiden angesagt. Ein Gärtner schnitt auf Teufel komm raus, die Bäume aus. Mein Mann stieg ebenfalls auf die Aluleiter, um den schweren Apfelbaumast nicht auf das Nachbardach fallen zu lassen...

Die Leiter kam ins rutschen. Mein Mann konnte sich gerade noch mit dem Schienbein am Dach abfangen. Das Ende vom Lied: ein tiefer Schnitt im Schienbein. Dass er meinte, der Fuß wäre gebrochen.
Ist nicht hoch gewesen. Aber auch 3 - 4 Meter Höhe langen schon, um den tollsten Unfall zustande zu bringen. Im Garten gibt es noch mehr Gefahren. Schnittwunden. Kratzspuren. Ausgerenkte Wirbel. Zu schwer getragen. Mit dem Hammer auf die Finger gehauen.

Die Axt ist auch nicht zu verachten. Oder gleich die Kettensäge. Der Baum oder der Ast fällt nicht in die gewünschte Richtung. Er springt zurück. Sie stehen genau in der Wurfrichtung. Beim Plattenverlegen konnte der Fuß das Gewicht nicht aushalten. Er brach entzwei. Ist alles schon passiert. Es kann uns alle treffen. Tragen Sie feste Schuhe? Mit einer Stahlkappe? Schützen Sie sich mit einer Brille beim Bohren? Schleifen? Flexen? Von den verschiedenen Handschuhen ganz zu schweigen. Die Standkreissäge hat schon so manchen Finger behalten. Ich möchte Ihnen ja keine Angst einflößen, aber ich habe schon zu viel sehen müßen.

So kann es gehen. Ich fuhr gestern unsere Straße entlang und sehe einen Storch über die Häuser segeln. Ich starrte natürlich nach oben. Statt auf die Straße und übersah fast 2 Radfahrer, die mir entgegen kamen.

Gerade noch rechtzeitig konnte ich ausweichen. Bei meiner Nähmaschine raste die Nadel, mit dem Faden durch meinen Zeigefinger. Sie brach ab und der Faden quetschte die beiden Nadelhälften zusammen. Der schlimmste Unfall den ich hatte, war der mit der Sense. Ich wetzte den Stahl einige Male. Beim letzten Schliff zog die Klinge in den Zeigefinger durch. Da half nur noch ab in die Notaufnahme und wieder zusammen nähen lassen.

Geben Sie bitte auf sich acht...LG Elli Wink

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