Die Matratze – mehr als nur eine Schlafunterlage

Matratzen gibt es heutzutage aus den unterschiedlichsten Materialien, dabei fing ihre Geschichte als mit Stroh, Schilf oder auch Wolle und Federn gefüllte Säcke an. Die Bezeichnung Matratze stammt etymologisch von dem arabischen Wort „matrah“ für Bodenkissen ab. Die Matratze kam mit den Kreuzrittern aus dem orientalischen Raum nach Europa und entwickelte im Laufe der Zeit die verschiedensten Unterarten und Typen. Heute gibt es Matratzen sowohl aus synthetischen Materialien wie auch aus natürlichen und ökologischen Stoffen. Die bekannteste Matratze ist wohl nach wie vor die Federkernmatratze, deren Innenleben aus einem Stahlfederkern besteht. Sind mehrere Stahlfedern in Taschen separiert, spricht man von Taschenfederkernmatratzen. Weitere Matratzenarten sind die Kaltschaumstoffmatratzen, die Latexmatratzen und die viskoelastischen Matratzen. Diese zählen mit zu der neuesten Generation der Matratze. Sie bestehen aus einem ganz speziellen Schaumgummi, welcher sozusagen ein Gedächtnis besitzt und sich so gut an die Schlafposition des Liegenden anpasst. Der Formgedächtnisschaum reagiert auf die ausgestrahlte Körperwärme des Schlafenden und passt sich so der individuellen Position an. Nach Veränderung der Position geht die Matratze nur langsam in ihre ursprüngliche Form zurück. Schon dieser kurze Text zeigt auf, dass es die unterschiedlichsten Matratzen gibt. Um bei der Auswahl einer neuen Matratze auf Nummer sicher zu gehen, sollte man sich ausführlich beraten, sich die Vor- und Nachteile eines bestimmten Typus aufzeigen lassen und selbstverständlich Probeliegen. Bei einer Beratung werden bestimmte Bergriffe fallen, die die verschiedenen Eigenschaften von
Matratzen bezeichnen. Auf diese soll im Folgenden kurz eingegangen werden. Eine ganz wichtige Matratzeneigenschaft ist, dass sie ein gutes Rückstellungsverhalten besitzt, das heißt, nach jeder Veränderung der Liegeposition geht sie in ihre Ausgangsposition zurück. Dies verhindert eine Kuhlenbildung und somit ein Nahclassen des Schlafkomforts. Weiterhin sollte die ausgewählte Matratze gut punktelastich sein und so das Einsinken des Beckens ermöglichen und dennoch das Hohlkreuz und den Nacken abstützen, um eine optimale Lagerung der Wirbelsäule zu ermöglichen. Auch ein guter Klimahaushalt, eine hohe Atmungsaktivität und ein guter Feuchtigkeitsausgleich sind wichtige Matratzeneigenschaften. Mit einer gut an die persönlichen Bedürfnisse angepassten Matratze, wird ein gesundheitsförderndes Schlafen ermöglicht für ein umfassendes Wohlbefinden und für das nächtliche Auftanken von Energien.

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Kommentare

Matratzen für gesunden Schlaf

EIn äußerst interessanter Artikel über Matratzen. Bislang habe ich dem Matratzenkauf nie große Aufmerksamkeit zukommen lassen, da ich auf jeder Matratze gut schlafen konnte. Konnte! Denn seit einiger Zeit leide ich unter starken Rückenschmerzen im LWS Bereich und habe in vielen vielen Möbelhäusern Matratzen Probegelegen. Am besten gefiehlen mir die Matratzenserien der Firma RöWa, die Metzeler Tubes Matratzen als auch die Matratzen der Firma Werkmeister in Verbindung mit den Tellerfederlattenrosten. Letztendlich habe ich mich auf Empfehlung der AGR auf die Metzeler Matratzen festgelegt und habe seither keinerlei Rückenschmerzen mehr und wache morgens endlich wieder mit einem guten Gefühl auf!

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