Die Ich-auch Mentalität

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Verwirrung übers Web2.0: die Me-Too Mentalität wird als Hindernis zu identifiziert. Macht sich gut, so kann jeder mitlästern. Irgendwelche Fehlentwicklungen kann ich nicht nachvollziehen. Ich halte die Entwicklung eher für gut - wobei ... so eine Bewertung ist eigentlich auf der Ebene, den Sonnenschein "gut" oder "schlecht" zu finden.  Warum dann der Artikel? Um das Comic unterzubringen :)

Die "Me-Too-Mentalität" (Ich-auch-Mentalität) beschreibt die Tendenz, daß sich mehr und mehr Netzbenutzer in ihren (sozialen) Aktivitäten am Verhalten anderer orientieren. Das ist ein Trends, und er hat Konjunktur. Web2.0 macht es möglich. Sicher, nicht jede Form bringt mir einen Gewinn: Rainer hat vor 5 Minuten ein neues Bild hochgeladen. Gisela hat Rainers Bild angesehen. Was hat Gisela davor gemacht? Informiere deine Freunde darüber... Das ist kein reines Phänomen von Sozialseiten, sondern findet sich ähnlich bei Newsportalen, Blogfeatures und ähem ... Artikelverzeichnissen usw: Gucken, was machen andere - ausprobieren. Nachahmen, sagen einige dazu.

Aber was heißt 'bringt Gewinn'? Interessiert's mich nicht, kann ich woanders hingehen. Vorhin stieß ich auf einen Artikel bei ProNet Advertising - der versucht, die Ich-auch Mentalität als Hindernis zu idenfifizieren

  • für Benutzer (man geht dorthin, wo die Freunde sich treffen oder verliert den Kontakt),
  • für Vermarkter (wo treffe ich die Zielgruppe, wenn sie auf 4 Plattformen verteilt ist) und
  • für Startups (welche der derzeit gängigen Featuers bieten wir auch, welche lassen wir gerade darum weg)

Skyping Baby Names

Ich kann das nicht nachvollziehen. Das Internet entwickelt Trends und Moden, ok. Die Auto-, Nahrungsmittel- und Bekleidungsindustrie leben seit Jahrzehnten damit. Und nicht schlecht, wie mir scheint.

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