Von einer anderen als der Schokoladen-Seite haben wir "Cuba" an den Hängen des Pico Turquino kennengelernt. Bei einer Klettertour zusammen mit cubanischen Geologen auf den höchsten Berg Cubas. Auf dem Foto - ich in der Mitte - sind einige von uns gerade auf der Bergspitze angekommen.
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Die ersten meiner Cuba-Reisen waren Reisen mit meiner Familie. Insgesamt drei Jahre lebte ich mit meinem Mann und unseren beiden Kindern in Camaguey.
Dank unserer beiden Kinder sind wir sehr schnell heimisch geworden in Cuba. Denn die beiden hatten nichts Wichtigeres zu tun, als so schnell wie möglich Freunde zu finden, mit denen sie spielen konnten.
Nach drei Jahren dann fehlte uns allen vor allem eines - der Schnee im Winter. Niemand von uns hatte sich vorstellen können, daß es gerade der Schnee sein würde, der uns zurück holte.
Urlaubsreisen waren diese Reisen nicht. Wir sind zum Arbeiten nach Cuba gefahren. Und in der knallenden Sonne Cubas kann das hart sein. Mein Mann als Geologe in der glühenden Sonne. Das war kein Zuckerlecken.
Meine Kinder gingen in Camaguey in die Schule. Sie stöhnten unter der Hitze. Ich hatte es etwas leichter. Meine Zeit konnte ich mir selbst einteilen - bewaffnet mit einem Forschungsauftrag: la mitologia cubana.
Immerhin: Nach drei Wochen Arbeit waren einige Tage frei. Jeden Monat knapp eine Woche am Stück.
In dieser Zeit kamen wir im ganzen Land herum. Vom Ostzipfel Baracoa / Yumuri bis nach Havanna - recht weit im Westen von Cuba. Nur nach Pinar del Rio sind wir in all den Jahren nicht ein einziges Mal gekommen.