
Über 10 Millionen Menschen zählen mittlerweile weltweit zur Blogosphere und es werden täglich mehr. Erstaunlich, wie sich der "Blog-Boom" innerhalb so weniger Jahre schlagartig ausbreiten konnte. Werfen wir einen Blick zurück:
In der Mitte der 90er entstanden die ersten Weblogs. Sie wurden damals noch Online-Tagebücher genannt. Der Name "Weblog" (zusammengesetzt aus "Web" und "Log") tauchte erstmals 1997 auf, die Kurzform "Blog" 2 Jahre später.
In den Anfängen führten die Blogger ihr Weblog wie ein privates Tagebuch, sie fütterten es regelmäßig mit Einträgen aus ihrem eigenen Leben. Dieser Trend hält bis heute vor, doch parallel entwickelten sich die unterschiedlichsten Formen von Weblogs, z.B. Funblogs, Fotoblogs, Linkblogs oder Video-Blogs.
"Gebloggt" wird in jeder Altersklasse unabhängig vom Geschlecht. Interessanterweise zählt myblog.de mehr weibliche als männliche Mitglieder.
Da keine technischen Vorkenntnisse nötig sind, jeder Mensch einfach drauf los schreiben kann, konnte sich das "Blogging" in den letzten sechs Jahren zum Volkssport entwickeln.

Ein Blog ist so einfach, daß man es eigentlich nicht erklären muß. Du bist der Boss und schreibst, was Dich bewegt - eine Zensur findet nicht statt. Es gilt dann nur abzuwarten, ob Deine Worte Anklang bei den Lesern finden. Viele Leser geben einem oft hilfreiches Feedback, wie man seinen Blog noch interessanter machen kann.