Zu diesem Zeitpunkt fand das 1. Olympische Basketballturnier in Berlin statt. Dort war auch auch die Bundesrepublik Deutschland unter den Nationalteams vertreten. Das erste Spiel fand gegen die Schweizer Nationalmannschaft statt. Man verlor dieses jedoch und die folgenden zwei Partien beendete man auch nicht als Sieger. Das vierte Gruppenspiel gewann man allerdings gegen die Spanier, weil diese gar nicht an der Olympiade teilnahmen. Folge war ein bitteres und verdientes Ausscheiden in der Vorrunde. Es dauerte wieder 15 Jahre bis eine Deutsche Basketballnationalmannschaft ein offizielles Spiel bestritt. Ursache dafür war der 2. Weltkrieg. Erst 1951 nahm man wieder an einem Turnier teil. Dies war die Europameisterschaft in Frankreich. Dort belegte man den 12. Platz. Die folgenden drei Europameisterschaften in den Jahren 1983, 1985 und 1987 schloss man ebenfalls erfolglos ab. Spieler wie Deltef Schrempf, Uwe Blab oder Christian Welp spielten nämlich in der amerikanischen Basketballprofiliga. Dort überschnitten sich viele Termine mit den Turnieren der Nationalmannschaft. Aus diesem Grund nahm die Crème de la Crème des deutschen Basketballs nicht an wichtigen Turnieren teil. Erst im EM-Finale 1993 schlug man die Russische Nationalmannschaft mit 71:70. Dort konnte einer der oben Genannten, Detlef Schrempf, das Spiel zu Gunsten der Deutschen entscheiden. Diesen ersten großen Triumph einer Deutschen Nationalmannschaft in den Basketball Serien konnte man aber bisher noch kein zweites mal Feiern. Nach der Silbermedaille bei der EM im Jahr 2005 bleibt abzuwarten, ob irgendwann mal wieder Deutsche Basketballgeschichte geschrieben wird.