Die Firma HTC ist vielleicht hierzulande erst in den letzten Jahren verstärkt in Erscheinung getreten. Dennoch werden auch in Deutschland - von den meisten Kunden unbemerkt - schon seit Jahren Handys und Smartphones des taiwanesischen High-Tech-Konzerns vertrieben. Das T-Mobile G1 beispielsweise, welches das erste Smartphone mit Googles Android Betriebssystem war, wurde nicht von T-Mobile direkt hergestellt. Stattdessen verließ man sich für die Fertigung der Hardware auf HTC.
Aufsteigender Stern
Mittlerweile ist HTC für über 70 Prozent aller weltweit verfügbaren Windows Mobile Smartphones verantwortlich. Seit einiger Zeit läuft auch der Vertrieb der eigenen Mobiltelefone unter dem HTC-Label. Die Produktpalette ist dabei nicht nur auf eine spezielle Nische hin optimiert. Stattdessen versucht man sowohl preiswerte Handys aus auch teurere Luxus-Smartphones anzubieten, um dem Kunden je nach Wunsch das passende Telefon anbieten zu können.
Auch Techniktrends werden bei HTC nicht verschlafen. Die modernsten Smartphones aus der Touch-Serie verzichten allesamt auf ein Keypad und setzen stattdessen voll auf einen Touchscreen zur Bedienung der Oberfläche. Außerdem scheint man sich voll auf Googles Android eingeschossen zu haben. Das Betriebssystem läuft auf allen neueren Smartphones und auch zukünftige Produktentwicklungen wie die äußerst leistungsfähigen Modelle Legend und Desire werden auf die neueste Version des Betriebssystems mit dem kleinen Roboter setzen.
Die Zukunft des Unternehmens
Die HTC Corporation ist, gemessen an vielen anderen Konzernen, die sich der Unterhaltungselektronik verschrieben haben, gar nicht einmal so alt. Erst 1997 wurde die Firma in Taoyuan gegründet. Mittlerweile verfügt man über Niederlassungen auf allen wichtigen Kontinenten und beschäftigt über 5.500 Mitarbeiter, die Jahreserlöse von über 5 Milliarden US-Dollar erwirtschaften.
Der Erfolg ist nicht nur der Hardware zu verdanken. HTC selbst entwickelt auch Software-Lösungen, die individuell auf die eigenen Produkte zugeschnitten sind oft den Arbeitsalltag mit dem Smartphone erleichtern sollen. Technologien wie Sense oder TouchFlo sorgen dafür, dass die Bedienung vereinfacht und gleichzeitig dynamischer wird. Dem Siegeszug des Konzerns sollte damit in nächster Zeit erst einmal nichts im Wege stehen.